Affiliate Summit East 2014 – David Vogelpohl

Eine neue neue Woche neigt sich dem Ende zu und somit kommen wir auch bereits zum nächsten Interview mit einem Speaker des bald anstehenden Affiliate Summit East 2014. Diesmal hatten wir das Vergnügen uns mit David Vogelpohl dem CEO von Marketing Clique auszutauschen. Was dabei herausgekommen möchten wir an dieser Stelle mit euch teilen.  Viel Spaß dabei!

*Du findest alle Interviews sowohl in Deutsch als auch in Englisch.

 

1.) David, erzähl uns wer du bist und was du machst

david-vogelpohlMein Name ist David Vogelpohl und ich bin der CEO von „Marketing Clique„. Wir sind ein Unternehmen, das sich mit Webentwicklung und Online-Marketing beschäftigt. Auf der einen Seite helfen wir Merchants dabei ihre Affiliate-Programme zu managen und auf der anderen Seite unterstützen wir Affiliates dabei die Produkte der Merchants besser zu promoten. Zusätzlich helfen wir Affiliates dabei, Websites und Software zu erstellen.

Ich bin jetzt seit 1996 im Affiliate Marketing und in der Webentwicklung tätig. Ich spreche auf vielen nationalen Veranstaltungen, wie der Pubcon, dem Affiliate Summit, WordCamp und vielen anderen. Außerdem schreibe ich Beiträge für das FeedFront Magazin, den Share-a-Sale Blog und den Performance Marketing Association´s Blog.

2.) Was ist dein Spezialgebiet?

Ich habe mich auf beide Seiten des Affiliate-Marketings spezialisiert. Einmal aus der Sicht des Publishers und aus der Sicht des Merchants. Dies umfasst die Erstellung und Vermarktung von Angeboten, angefangen von der Strategie bis hin zur Umsetzung.
Da ich umfangreiche Kenntnisse im Erstellen und Optimieren von WordPressseiten habe, sind viele der Seiten, die ich beim Aufbau unterstütze, Worpressbasiert.

3.) Was war deine Hauptmotivation, um gerade in diesem Feld zu starten?

Ich war eigentlich schon immer ziemlich Marketing begeistert. Der Wendepunkt kam im Abschlussjahr an der High-School. Wir mussten eine Präsentation zu einem beliebigen Produkt unserer Wahl halten. Da ich schon damals ein ganz schöner Fuchs gewesen bin, habe ich mich für das langweiligste Produkt entschieden, das mir spontan eingefallen ist – ein Rasensprenger.

An dem Tag an dem ich drankommen sollte, ging ich nicht zur Schule, sondern ging in einen Laden, um mich über Rasensprenger zu informieren (das waren die Zeiten in denen Suchmaschinen noch nicht verbreitet waren). Anschließend schlenderte ich in letzter Minute in die Schule und hielt meine Präsentation, die so gut war, dass ich unerwartet eine 1+ bekommen hatte.

Mir wurde klar, dass ich erfolgreich gewesen bin, weil ich eine andere Art zu denken hatte. Das war der Zeitpunk an dem ich wusste, dass ich immer Marketing betreiben werde. Das Internet war dafür wie geschaffen und so landete ich letzten Endes hier.

4.) Wie hast du ganz genau angefangen?

Während meiner Schulzeit hatte ich einen Job der mir überhaupt nicht gefallen hat. Eines Tages rief ein Kollege an und meldete sich krank – ich sollte an diesem Tag seine Kunden betreuen. Einer dieser Kunden hatte ein eigenes Internetunternehmen. Wir kamen ins Gespräch und zwei Wochen später war ich bei ihm angestellt.

Ich fing beim ihm als Mitarbeiter im technischen Support an, das war 1996. Zu der Zeit waren wir lediglich zu dritt und mein Chef nahm meine Vorschläge immer dankbar an. Ich konnte unsere Marketing-Kampagnen führen, startete ein Affiliate Programm, optimierte unsere Webseite und kreierte ein Reseller Programm.

Ich werde immer dankbar dafür sein, dass mein Kollege sich krankgemeldet hat.

David Vogelpohl5.) Gab es Anfangsschwierigkeiten, mit denen du zu kämpfen hattest?

Ich denke es war das unternehmerische Denken. Ich war 14 Jahre lang angestellt und wirklich erfolgreich, bevor ich mein eigenes Unternehmen startete. Gerade weil ich bereits erfolgreich war viel es mir ziemlich schwer mich selbstständig zu machen. Ich hatte Angst und fühlte mich wie paralysiert. Wenn ich jedoch nochmals anfangen könnte, hätte ich mich bereits früher selbstständig gemacht.

6.) Wie lange musstest du auf deine ersten Erfolge warten?

Ich konnte direkt von Anfang an erste Erfolge erzielen. Aber mein erster großer Erfolg kam, als ich für einen meiner damaligen Angestellten einen Millionen Dollar Auftrag abgeschlossen habe – von da an wusste ich, dass ich großes vollbringen kann. Das war ungefähr drei Jahre nachdem ich meine Karriere gestartet habe.

7.) Was waren deine größten Rückschläge?

Ich habe meine Karriere bereits in jungen Jahren begonnen und hatte ein kindliches Gesicht. Damit die Leute mich also ernst nehmen konnten, musste ich ein absoluter Experte auf meinem Gebiet werden.

Ich habe täglich ein Dutzend Blogs gelesen und als jemand anderes (der schlauer war) als ich für einen bestimmten Job genommen wurde, traf ich mich mit ihm und fragte ihn über sein Wissen und seine Techniken aus.

Schließlich wurde ich zum Experten und erlangte durch meine Kompetenz und Freundlichkeit einen gewissen Grad an Achtung in meiner Branche.

8.) Was motiviert dich dazu bei Rückschlägen weiter zu machen?

So funktioniert die Welt nunmal. Wenn man in ein Loch fällt, liegt es einem Selbst da wieder raus zu kommen. Der Rest der Welt bewegt sich weiter vorwärts, so ist der Lauf der Dinge.

9.) Welche Vorbilder hast du?

Für mich persönlich ist es mein Großvater. Seine Art und Weise hat ihm bei seiner Familie viel Ansehen gebracht. Ich versuche meine Bestes um es ihm gleich zu tun.

Bezogen auf meine Arbeit hatte ich bereits viele Mentoren, die mich auf meinem Weg geleitet und mir Inspiration gegeben haben. Die Branche in der ich arbeite ist großartig, vor allem die Möglichkeiten sich gerade mit bereits erfolgreichen Leuten auszutauschen ist enorm.

10.) Was ist der beste Rat, den du gerade Anfängern geben kannst?

Zwei Wörter: Stufenweises Testen. Wenn man ein neues Produkt auf dem Markt bringt, kann man am Anfang wirklich nicht sagen, ob die Leute es mögen werden oder nicht. Intelligente Menschen scheitern – die ganze Zeit.

Der einzige Weg zum Erfolg ist die Einführung klarer Leistungskennzahlen und Testverfahren um diese zu optimieren. Wenn ein Testverfahren fehlschlägt, sollte man einfach so lange weiter testen, bis man Erfolge erzielt.

 

 

1.) Tell us who you are and what you´re actually doing?

I’m David Vogelpohl the CEO of Marketing Clique an advanced web development and online marketing company. We help merchants manage their affiliate programs by helping affiliates better promote the merchant’s offer. We also assist affiliates with creating websites and software.

I’ve been in affiliate marketing and web development since 1996 and I speak at national events like Pubcon, Affiliate Summit, WordCamp and others. I contribute to publications like FeedFront Magazine, the Share-a-Sale blog and the Performance Marketing Association’s blog.

2.) What´s your specialty / your main expertise?

I specialize in affiliate marketing on both the publisher and merchant side. This includes the creation and marketing of offers from strategy to implementation. Many of the sites I help build are WordPress based and I have extensive knowledge of using WordPress to build and optimize affiliate websites.

I am also highly proficient at PPC, Display, Software Design, WordPress, Ecommerce, Conversion Optimization, Retargeting and SEO

3.) What was your main motivation to start in this field?

I’ve pretty much always been like this. I guess the event that sold me on marketing was during my senior year of high-school. I had to give a presentation on any product I wanted. I was kind of a smart ass so I picked the most boring product I could think of, lawn sprinklers.

I waited until the day it was due and skipped school that morning to go to the store to do my research (this was before search engines were prevalent).

I strolled into class at the last minute, gave the presentation and unwittingly nailed it. I thought I would get a C at best, but I got an A+ and the class loved it.

I realized I had succeed because I was just wired to think a certain way. That’s when I knew I was always going do marketing. The Internet was just the most interesting place for marketing, so that’s how I ended up here.

4.) How did you start?

I was working in a job I didn’t really like while going to school. A co-worker called in sick one day. I was asked to assist his customers that day. One of the customers I met owned an Internet company. We got to talking and two weeks later I was working for him.

I started as a tech support rep for an ISP in 1996. There were only 3 people in the company and my boss was good about entertaining my suggestions. I was able to manage our marketing campaigns, start an affiliate program, optimize our website, and launch a reseller program.

I’ll always be thankful of the day that guy called in sick.

5.) Were there some initial difficulties you had to struggle with?

Probably entrepreneurship. I was *very* successful for the companies I worked at for nearly 14 years before I started my own business. The fear of branching out on your own can be paralyzing especially if you’re doing well where you’re at. If I had it to do over I would have started my business earlier in life.

6.) How long did you have to wait for your first successes?

I did well early on, but I guess my first big success was closing a million dollars in business for an early one of my employers. This was about 3 years after starting my career. That’s when I knew I could do big things.

7.) What were your biggest setbacks and how did you deal with them?

I started my career early in life and I used to have a bit of a baby face. I realized the only way to get people to take me seriously was to be an absolute expert in my field.

I read dozens of forums and blogs every day. If someone was hired that was smarter than me, I sat them down and asked endless questions about what they knew and the techniques they used.

Eventually I was an expert and was able to earn respect by being knowledgeable and friendly.

8.) What is your main motivation to keep going on no matter what happens?

It’s just the way the world works. The nature of things is to always push forward. If you fall into a hole, that’s on you. The rest of the world marches on. I know this and embrace it. Movement is inevitable so you might as well keep going.

9.) What are your role models?

Personally, my grandfather. His kind nature has earned him the respect of his family and friends his entire life. I try my best to mimic the man he is.

Professionally, I’ve had many mentors over the years who have helped guide me and give me inspiration. This industry is amazing at the level of engagement you can have with people much smarter than you.

10.) What is the best advice you can give to start-ups?

Two words… Incremental Testing. If you have a new product or a product in an existing space, it’s all the same. You really don’t know if the world is going to like your idea or approach. Smart people fail *all the time*.

The only way you’ll be successful is to establish clear KPI and test approaches to improve the KPI. If an approach fails, test new approaches until you succeed.

 

 

 

 

 

Ralf Schmitz

Dieser Artikel wurde von Ralf Schmitz auch Bekannt als "Der Affiliate König" veröffentlicht. Als Affiliate hat Ralf Schmitz sich in extrem Kurzer Zeit ein gigantisches Online-Business aufgebaut. Sein Unternehmen Ralf Schmitz Internetmarketing Inc., gestartet in 2006 als Einzelkämpfer, ist heute mit 5 Mitarbeitern und mehr als 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz unterwegs. Seit 2009 lebt Ralf auf Mallorca, seit 2011 abwechselnd auf Mallorca und in Naples/Florida.

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