Affiliate Summit East 2014 – Ian Fernando

Eine neue Woche geht zu Ende und wir stellen euch zum Abschluss eine neues Interview mit einem der Speaker des Affiliate Summit East 2014 vor.
Diesmal hatten wir das Vergnügen mit dem Blogger und Affiliate, Ian Fernando.

1.) Erzähle uns kurz etwas über dich – Wer bist du, was machst du?

Ich heiße Ian Fernando und ich bin Blogger, Affiliate, Advertiser und Produkthersteller. Ich arbeite bereits seit 7 Jahren im Internetbereich und genieße jede Minute davon. Eines meiner größten Pojekte derzeit betreibe ich in der Ernährungssparte, für welche ich Produkte entwickle. Das sind einerseits physische Produkte, wie Nahrungsergänzungsmittel und Ratgeber, andererseits Membershipsseiten. Dadurch habe ich mich als Unternehmer sehr entwickelt, da ich gerade ein Team von 12 Leuten koordinieren muss.

ian fernando ralf schmitz

2.) Was ist dein Spezialgebiet?

Ich würde sagen, kreatives Denken. Ich liebe mein Wissen und meine Erfahrung dafür zu verwenden, um Problem zu lösen. Ich denke gerade diese Fähigkeit hat mir geholfen schnell in meiner Branche zu wachsen und nicht auf der Strecke zu bleiben.
Denken ist gerade im Marketing ein sehr wichtiger Aspekt. Du musst schnell Entscheidungen treffen und dabei auch noch kreativ sein. Die Frage, die ich mir stelle ist folgende: „Wenn 100 Leute auf meine Anzeigen klicken, wieso kaufen dann nicht auch alle 100?“
Das ist immer die Frage und ich bin immer in der Stimmung um Dinge zu verändern und zu testen.

3.) Was war deine Hauptmotivation, um in diesem Feld anzufangen?

Als ich damals anfing, wurde ich gerade aus dem Haus meiner Eltern rausgeschmissen und war gezwungen in 3 Jobs zu arbeiten, um über die Runden zu kommen. Letzten Endes stellte ich mir die Frage, ob ich wirklich so leben will. Ist das wirklich alles was ich in den nächsten 10 Jahren, oder sogar bis zum Ende meines Lebens machen will?
Eines Tages als ich mit meinem Freunden auf einem Dachboden abhing und über die Welt philosophierte, fand ich meine Bestimmung. Einer meiner besten Freunde sagte, wenn er nur 40 000 $ im Jahr verdienen könnte, wäre er zufrieden und könnte überleben. Ich schaute ihn daraufhin mit einem ernsten Gesicht an und sagte ihm, du bist also 40.000 $ wert? Das war der Drehpunkt in meinem Leben, an dem ich entschied, das ich nicht 40.000 $ in einem Jahr, sondern 40 000 $ am Tag wer bin.

Ich fing daraufhin an mich zu informieren und startete ein kleines eBay Unternehmen, das mir aber sehr schnell über den Kopf wuchs und ich nicht mehr mit dem Kundenservice klarkam. Was ich brauchte, war eine anderer Weg Geld im Internet zu verdienen – ein Weg ohne Kundenservice, Emails und Anrufe. So kam ich zum Affiliate Marketing.

4.) Wie hast du dann direkt angefangen?

Ich schloss mich einem der wahrscheinlich ersten Affiliate-Netzwerke an. Sie halfen mir von einem Verdienst von 100 $ am Tag zu 1000 $ am Tag und nach all der harten Arbeit wurde ich einer der Top 5 Affiliates dieses Netzwerks. Daraufhin wurde ich eingeladen um ihr neues Büro in NewYork zu besichtigen.
Es war mein Affiliate-Manager, der mich antrieb und mir half die Grundlagen des Affiliate Marketing und des PPC Marketing zu verstehen.

fernando-img5.) Hattest du einige Startschwierigkeiten?

Na klar. Es gibt immer Höhen und Tiefen , wenn man etwas komplett neues lernt. Ich hatte zum Beispiel Schwierigkeiten damit zu verstehen wieso aus 100 Klicks nicht automatisch 100 Leads wurden. Affiliate Marketing ist ein Job der aus Versuchen und Fehlern besteht – das ist Marketing. Du probierst eine Idee aus und schaust ob es funktioniert oder nicht. Das ist die Natur jedes Marketing und Affilaite-Unternehmens.

6.) Wie lange musstest du auf deine ersten Erfolge warten?

Wahrscheinlich weniger als einem Monat. Und wenn du meinen ersten $ online meinst und die Zeit die ich brauchte, um frei von meinem Job zu sein, dann waren es 2 Jahre, die ich gebraucht habe.

7.) Was waren deine größten Rückschläge?

Im Grunde genommen bestanden meine Rückschläge aus meinen geringen Einnahmen. Ich musste mich dazu motivieren zu sparen zu testen und zu reinvestieren. Ich habe solange nichts von meinem Geld ausgegeben, bis ich wusste, dass ich genug Geld gespart hatte, um damit Spaß haben zu können.
Reinvestieren ist der wichtigste Teil. Ansonsten ruiniert man sich, wenn man versucht mit neuen Kreditkarten zu testen, ob eine neue Kampagne funktionieren könnte.
Das ist der Nachteil und davor haben die meisten Leute Angst.

8.) Wie motivierst du dich, um ständig am Ball zu bleiben und weiter zu machen?

Freiheit. Ich bin vor Kurzem von einem einmonatigen Trip aus Asien zurückgekehrt.
Reisen ist das, was ich liebe und davon bekomme ich nicht genug.
Ich werde dafür sorgen, dass ich immer die Freiheit behalten werde, mindestens 3-mal im Jahr für jeweils einen Monat reisen zu können. Für mich ist Freiheit viel wichtiger als Geld, weil es Zeit ist, die einer Person am meisten Wert bringt.

9.) Welche Vorbilder hast du?

Meine Vorbilder sind Milliardäre, die über das Leben und Selbstbestimmung philosophieren.
Ich habe keine spezifischen Vorbilder, aber soviel dazu, es sind die Leute die Geld machen.

10.) Was ist der beste Tipp, den du Start-ups geben kannst?

Glaube an das, was du machst. Habe eine konkrete Vision. Erobere diese Vision.

 

1.) Tell us who you are and what you´re actually doing?

My name is Ian Fernando and I am a blogger, Affiliate, advertiser, product creator, the internet! lol. I have been on the internet for 7 years now and I enjoy every minute of it. Currently on of my biggest ventures has been working in the diet space and creating products in that specific niche. Products from physical educational books to actual supplements to membership sites. This has grown me as an entrepreneur in general as I now manage a team of 12.

2.) What´s your specialty / your main expertise?

I want to say creativity thinking. I enjoying solving a problem and utilizing my mind and experience to figure out the next solution to the current problem. Which is why I think I have grown rapidly in this space and have not been faded out. Thinking is a very important aspect in marketing because you need to think fast and be creative while doing so. My question to myself is if 100 people clicked on my ad why didn’t 100 people convert? That is always the question and I an always in the mood to test and track changes.

3.) What was your main motivation to start in this field?

When I first started I actually was kicked out of my parents house and forced to work 3 jobs. With that said, I asked myself is this real life? Is this where and what I want to do over the next 10 years or the rest of my life. It was one day where I was hanging with my friends in an attic, just BS’sin where I found my call. One of my bfriend said, if ONLY I can make 40k a year I would be satisfied and be able to survive. I looked at him with an uttered face and told him so you are worth 40k? This is the turning point in my personal life where I went hard and decided I will not be worth 40k a year, but 40k a day.

I then, started researching and started a small ebay business that blew up to a point where i couldn´t handle customer service. I needed another way to make money online without the need of consumers emailing me and calling, this is where I found affiliate marketing.

4.) How did you start?

with the story above, I joined probably one of the first few affiliate networks out there, not in business anymore. They actually helped me from 100$ a day to 1k a day and from all the hard work I was top 5 affiliates for that network and was invited to view their new NY office among other elites that they flew over from across the states.

It was my affiliate manager that helped me get traction and understand the basis of affiliate marketing and how ppc marketing worked.

5.) Were there some initial difficulties you had to struggle with?

Of course like with anything brand new and new to learning there are going to be up and downs. I struggled with cash flow and trying to figure out why 100 clicks did not convert to 100 leads. Affiliate marketing is a trial and error job. It is marketing, you try one idea and see if it worked or not. That is the nature of any marketing firm and affiliate marketing.

6.) How long did you have to wait for your first successes?

probably just under a month. and if you mean first success my first dollar online. If you mean job free as success then it took me 2 years.

7.) What were your biggest setbacks and how did you deal with them?

setbacks were basically cashflow and just testing without the cash flow I needed. I simply had to motivate myself save and test and reinvest. I didn’t really take any money for myself until I knew I had extra money I can actually have fun with. Reinvesting is teh important part because you ruin your credit with multiple credit cards and over draft of debit cards etc just to see if a campaign will work or not. This is the huge downside and the part which scared a lot of people away the risk of losing.

8.) What is your main motivation to keep going on no matter what happens?

Freedom. I recently came back from a month long trip from asia. Traveling is what I enjoy doing and I do it a lot. I will make sure I  will always have the freedom to travel around the world at least 3 times a year for a month. I value freedom a lot more than money because it is time which is the most value to a person.

9.) What are your role models?

My role models are the ones who are billionaires who philosophizes on self empowerment and life. I don´t have one specifically but money makers are my role models.

10.) What is the best advice you can give to start-ups?

Believe in what you do. Have a direct vision. Capture that Vision. Conquer Your Vision.

 

Ralf Schmitz

Dieser Artikel wurde von Ralf Schmitz auch Bekannt als "Der Affiliate König" veröffentlicht. Als Affiliate hat Ralf Schmitz sich in extrem Kurzer Zeit ein gigantisches Online-Business aufgebaut. Sein Unternehmen Ralf Schmitz Internetmarketing Inc., gestartet in 2006 als Einzelkämpfer, ist heute mit 5 Mitarbeitern und mehr als 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz unterwegs. Seit 2009 lebt Ralf auf Mallorca, seit 2011 abwechselnd auf Mallorca und in Naples/Florida.

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8 Kommentare

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  2. Aljoscha Laschgari   •  

    „Meine Vorbilder sind Milliardäre, die über das Leben und Selbstbestimmung philosophieren.“ Haha 🙂 Da musst ich gerade heftig lachen! Coole Vorbilder!

  3. Hallo Gregor,

    ein sehr beeindruckender Mann. Es zeigt aber auch hier wieder, wer Ziele hat und an sie glaubt, der wird auch Erfolgreich werden. Bei dem einen dauert es länger, bei dem anderen geht es schneller, aber das Ziel ist für beide gleich. Vg. Maik Strunk

  4. Michael Marheine   •  

    OK, der Mann hat ja nun keine schlechte Ausgangslage, über seine Ansichten zu erzählen *-)

    Allerdings ist doch die Struktur der Gedanken solcher Menschen irgendwie auffallend ähnlich – muss man einfach zugeben. Wenn man also mal selber seine eigene, anerzogene, pessimistische oder zumindest in Frage stellende Denkweise nur ansatzweise ausblenden kann, dann muss man doch sehen, dass da ein wahrer Kern drin steckt. Eben der Glaube an das Erreichen eines Ziels, … hierzulande gehen die Menschen regelmäßig zum Spielen des Samstags Lotto … das ist auch ein Glaube an die Veränderung, Woche für Woche … nur mit dem Unterschied, dass man es sich irgendwie doch sehr einfach machen will – eben ohne Nachdenken, Fleiß und Arbeit … die unbedingt irgendwann zum Ziel führen werden.

    Alle wollen die Abkürzungen kennen, noch bevor sie die eigentliche Strecke mal gegangen sind. Am Besten Doktortitel bekommen, noch bevor man promoviert hat … ’ne Stange Geld verdienen noch ohne ein Business-Konzept erstellt zu haben …

    • Dante Soro   •  

      Ein wahres Wort Michael! Altes Sprichtwort: Ohne Fleiss kein Preis!

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  6. Rigo Dade   •  

    Ein wirklich gutes und Interessantes Interview.
    Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie stark sich die Sichtweise solcher Menschen, zu „normalen Menschen“ unterscheidet.

    Auch ich kann Michael nur zu stimmen.

    Grüße
    Rigo

  7. Peter Grosse   •  

    mir gefiel besonders die Aussage: Klicken 100 Leute auf meine Anzeige, kaufen aber keine 100. Bei meinem Newsletter tragen sie gerade einmal 1% von meinen Besuchern ein.

    Gruss

    Peter

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