Affiliate Summit East 2014 – Julie Gurner

Kommen wir nun zu unserem zweiten Interview, exklusiv zum bevorstehenden Affiliate Summit East 2014.
Diesmal mit Dr.Julie Gurner,  Dr.Gurner.com

*Du findest alle Interviews sowohl in Deutsch, als auch in Englisch.


JulieGurner-682x1024

1.) Wer bist du und was machst du Julie?

Ich bin Doktor der Psychologie und nutze meine Erkenntnisse über Menschen dazu, um Unternehmen darin zu helfen ihre Produkte besser an deren Zielgruppe zu bringen. Ich halte Vorträge, leite Workshops, biete private Beratungsgespräche an und betreibe unternehmensbezogene Werbung. Zurzeit bin ich im Beratungsausschuss von
zwei Start-Up-Unternehmen – Squareonemail.com und Progrress.ly.

2.) Was ist dein Spezialgebiet?

Ich bin Experte auf dem Gebiet der Verhaltenspsychologie.
Vielfach konnte ich diese Fähigkeiten dazu einsetzen die Produktivität von Arbeitern zu erforschen und diese durch technologische Unterstützung effizienter gestalten.

3.) Was waren deine Hauptbeweggründe in diesem Bereich anzufangen?

Es ist die Skalierbarkeit. Als Therapeut habe ich die Möglichkeit Menschen und sogar Generationen zu bewegen. Wenn man dazu noch mit Unternehmen, Produkten, Medien oder dem Internet arbeitet, ist man komplett unbegrenzt.

4.) Wie hast du angefangen?

Mit 25 habe ich meinen Doktor gemacht fing mit klinischer und forensischer Arbeit an.
Dadurch, dass mein „Piepser“ ständig piepste, sogar um 3 Uhr nachts, merkte ich schnell, dass das nicht das Leben war das ich für mich wollte.
Ich bin viele traditionelle Wege erfolgreich gegangen. Doch trotz des Erfolges war ich unbefriedigt und fühlte mich beschränkt.

Normalerweise wird Psychologie sehr beschränkt angewendet und das wollte ich ändern. Ich kannte mich sehr gut mit Menschen aus – wie sie denken, wie sie interagieren (mit Technik, anderen Menschen etc.), was ihre Schwachstellen sind und wie man diese ausmerzen kann. Daher fühlte es sich für mich richtig an in diesem Bereich ein Unternehmen zu gründen.

Ich konnte mich glücklich schätzen, weil ich sehr viele Leute in meinem Umfeld hatte die online arbeiteten – Start-Up Unternehmer, Affiliates, …
So geschah es, dass ich begann zusammen mit diesen Leuten an Projekten zu arbeiten und ihnen Rat zu geben.
Ich bekam plötzlich eMails und Anrufe und mit der Zeit kamen immer mehr Aufträge bei denen ich im Hintergrund mitarbeitete. Die ganzen Projekte reizten mich so arg, dass ich Vollzeit eingestiegen bin.
Die Arbeit in der Technologiebranche erlaubte mir immer an den neusten Technologien mitzuarbeiten, Menschen kennen zu lernen und ständig neue Kontakte zu knüpfen. Es gibt nichts was sich schneller entwickelt als das Internet, weshalb man ständig am Ball bleiben sollte bis es einem in Blut übergeht.

Ich liebe Leute, die Wissenschaft und es gefällt mir meine Fähigkeiten in einer unkonventionellen Art und Weise einzusetzen.

5.) Gab es bei dir Startschwierigkeiten?

Es war für mich sehr hart zu lernen wie man sich selbst promoted. Ich komme aus einer bescheidenen Familie weshalb es immer noch schwierig für mich ist.
Ich begann andere zu beobachten und verstand, dass man zwar ein geniales Produkt haben kann, solange aber niemand darüber bescheid weis, nützt es nichts.
Ich schaute mir Leute an die ziemlich schlecht darin waren sich selbst in Szene zu setzen, in anderen Feldern jedoch glänzten. Das war eine Erfahrung, die mir wirklich die Augen geöffnet hat. Also begann ich mich in dieser Richtung fortzubilden.

6.) Wann kamen bei dir die ersten Erfolge?

Von der Zeit her hat es ca. 6 Monate gedauert. Wenn wir jedoch von meiner persönlichen Auffassung sprechen, habe ich das Gefühl, dass es länger gedauert hat.

Es war ziemlich cool meinen Namen und Meinung in Magazinen im Behandlungszimmer zu lesen, obwohl ich dazu sagen muss, dass mir vor Kurzem der Beitrag im Men´s Health Magazin besser gefallen hat, als der in der NBC oder in anderen Zeitschriften. Dort wurde ich darüber interviewt, wie Männer wahrgenommen werden, wenn Sie versuchen mit Frauen über die sozialen Netzwerke in Kontakt zu treten. An dieser Stelle ein kleiner Tipp: Wenn Frauen ein Bild von sich posten, auf dem Sie gerade einen Marathon beendet haben, ist es nicht ratsam zuerst ihre Brust zu kommentieren.

7. Was waren deine größten Rückschläge?

Ich denke mein größter Rückschlag war es ein beständiges Einkommen zu erschaffen. Ich habe dabei wundervolle, aber auch schreckliche Monate erlebt. Es ist ziemlich wichtig zu lernen wie Unternehmen handeln um beständig Einkommen zu erwirtschaften.

8. Was ist deine Hauptmotivation?

Meine Hauptmotivation ist das Leben an sich. Ich bin mit meiner Familie auf einer Farm aufgewachsen und ich weiß deshalb wie schwer das manchmal sein kann.
Jetzt habe ich ein sehr gutes Leben und das soll auch so bleiben. außerdem habe ich noch so viele Ziele die ich noch erreichen muss.

9. Was sind deine Vorbilder?

Ich schöpfe viel Kraft und Motivation von Leuten aus meinem Alltag und ich lerne viel von ihnen. Es kann passieren, dass ich jemanden im Supermarkt treffe und aus dieser Begegnung für mich etwas mitnehmen kann.
Aber ich muss sagen, dass mich Leute grundsätzlich sehr interessieren und ich mit jedem sehr gerne ein Gespräch anfange. Das heißt, dass ich nicht zu jemanden aufschaue, sondern mich eher an meinem Umfeld orientiere.

10. Was ist dein bester Tipp, den du Jungunternehmern geben kannst?

Es läuft nicht so ab wie in den Filmen gezeigt wird… also seid vorbereitet.

 

1.) Tell us who you are and what you´re actually doing?

I am a doctor of psychology who uses her expertise in people (and how they function) to advise companies and people around how they operate, the products they create, and the audiences they market to. I do speaking, workshops, private consulting, and business advising. Right now, I am also on the board of advisors for two startups – Squareonemail.com and Progress.ly – it’s fantastic.

2.) What´s your specialty / your main expertise?

My expertise is really in the way people operate psychologically – both in the „real world“ and online, which are increasingly blended. Often I’ve used this skill specifically in examining human productivity, and how we can leverage technology and our own biology to help us get things done most efficiently – it’s not always what people think.

3.) What was your main motivation to start in this field?

It was scale. As a therapist you can touch one person, and hopefully generations. As someone who works with companies, products, media and the internet? You are limitless.

4.) How did you start?

I got my doctorate when I was 25, and started in clinical and forensic work. I quickly realized that getting beeped (yes, I had a „beeper“) at 3am with patients was not the life I wanted. I tried a lot of very traditional paths that, though successful, were ultimately unsatisfying – they felt so confining and repetitive.

Psychology is usually so limitedly applied, and I wanted to really stretch it out. The one thing I knew well was people – how they think, how they interact (with technology, others, etc..), what their weak spots are, and how to optimize them. Applying this to a business seemed very natural.

I was fortunate to have a lot of people in my life who were working online in various capacities – startup folks, affiliates, and tech people…. and I found myself pairing up with them for projects, or giving them advice about certain things. The calls/emails started coming in more and more through word-of-mouth, and I was mostly „behind the scenes,“ for a while – but those projects were the things that really seemed to excite me. I knew I needed to go there full-throttle.

Doing work in technology allowed me to always be ingesting the newest science, working with people, and continually creating new connections. There is nothing more fast-evolving than the internet and you’ve got to be on your game. It gets in your blood.

I love people, I love science, and I like using my skill set in a way that most don’t think of.

5.) Were there some initial difficulties you had to struggle with?

For me, learning to be self-promotional was hard. I came from a family that really valued being humble, and it’s still tough for me. But then I started to watch others, and realized that you can have a fantastic product – but if no one knows it’s there, it doesn’t really matter. I watched self-promoters, who were actually pretty terrible, doing very well in other fields. I think that was a real eye-opener that you have to get yourself out there…and that’s what I did.

6.) How long did you have to wait for your first successes?

About 6 months or so if we are talking about numbers. If we’re talking about my own perception? It actually came much later. Seeing my name and opinion in magazines I see at the doctor’s office was pretty cool – Men’s Health Magazine I liked better than NBC or any other mention, but that was recently. I was interviewed about how men are often perceived on social media when trying to interact with women. Hint: If we post a picture showing us just completing a marathon, don’t first comment on our chest.

7.) What were your biggest setbacks and how did you deal with them?

I think my biggest setback was consistency. I’d have wonderful months, and months that were not so wonderful. Learning the cycles of how businesses operate, and setting up methods of consistent income was pretty key. It was just a matter of figuring it out.

8.) What is your main motivation to keep going on no matter what happens?

My main motivation is the life I lead now. I grew up on a family farm, and I know what it’s like to truly struggle. I live a really nice life, and I’d like to keep it….and I have so many personal goals I have yet to achieve.

9.) What are your role models?

I find a lot of strength and motivation in everyday people, and I learn a lot from them. I can meet a person in a grocery store line and take something away from them that sticks with me. People fascinate me in general, and I talk to everyone. I don’t really look up to others, I look within.

10.) What is the best advice you can give to start-ups?

It will not be like the movies….prepare yourself.

 

Ralf Schmitz

Dieser Artikel wurde von Ralf Schmitz auch Bekannt als "Der Affiliate König" veröffentlicht. Als Affiliate hat Ralf Schmitz sich in extrem Kurzer Zeit ein gigantisches Online-Business aufgebaut. Sein Unternehmen Ralf Schmitz Internetmarketing Inc., gestartet in 2006 als Einzelkämpfer, ist heute mit 5 Mitarbeitern und mehr als 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz unterwegs. Seit 2009 lebt Ralf auf Mallorca, seit 2011 abwechselnd auf Mallorca und in Naples/Florida.

Facebook Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.