Warum ich meinen Zahlungsanbieter und die Partnerprogramm Abwicklung gerade jetzt wechsle?

Ralf Schmitz Partnerprogramm jetzt bei Digistore24.com

Vorab: Wer den Artikel nicht lesen möchte und sich sofort auf mein neues Partnerprogramm stürzen möchte,
der kann direkt hier klicken: http://amc24.info

Für alle anderen möchte ich das ganze hier etwas ausführlicher beschreiben und die Hintergründe für den Wechsel nennen.

Als erstes aber möchte ich ShareIt, Digital River, Mycommerce und wie sie auch in Zukunft heißen mögen ganz herzlich danken. Danke ShareIt, danke Digital River für 7 (perfekte) Jahre Abwicklung meiner Zahlungen und meines Partnerprogramms. 2x habe ich schon gewechselt. 2x bin ich mit fliegenden Fahnen zurück.

Der erste Wechsel von ShareIt zu Clickbank war sicher einer der größten Fehler meiner Onlinemarketing Karriere überhaupt. Clickbank war eine einzige Katastrophe. Bis auf Chris Gonzales (Danke Chris!), den Manager der für mich zuständig war, ist diese Plattform in keinster Weise für den deutschen Markt gemacht. Ganz zu schweigen von den Praktiken bei der Zahlungsabwicklung und Auszahlung. Das hier ausfürlicher zu erklären und zu beschreiben, würde sicher in einem Blogartikel mit mehr als 5000 Wörtern enden. Ihr wisst was das bedeuten würde 🙂

Also belassen wir es dabei.

Nach nur 3 Monaten, und einem extrem hohen Aufwand alle Zahlungsbuttons zu ändern und einzubinden, bin ich wieder so schnell wie möglich zu ShareIt zurück. Eigentlich kann man auch sagen das war/ist bis jetzt so.

Aktuell läuft ja auch noch alles über ShareIt. Eine einzige Ausnahme gab es noch. Der Launch meines Produkts von Magic-Affiliate, dass ich zusammen mit Christoph Gruhn betreibe. Diesen Launch habe ich sehr erfolgreich über den Anbieter Affilibank von Kristof Lindner abgewickelt. Hier war ich sehr zufrieden! Vor allem die Betreuung war in der Tat absoluter Hammer und immer auf höchstem Niveau. Affilibank ist schon eine Klasse für sich, hat aber zum aktuellen Zeitpunkt ein (kleines) Problem. Es gibt einen noch besseren Anbieter.

Natürlich habe ich diesen Anbieter, von dem ich hier schreibe, auf Herz und Nieren geprüft. An der Stelle möchte ich anmerken, das ich das Prüfen auf Herz und Nieren damals bei Clickbank nicht gemacht habe. Daraus habe ich logischerweise gelernt. Der aktuelle Wechsel ist also sehr gut und von langer Hand vorbereitet. Ich bin mir sicher, das der jetztige Wechsel auch ein Wechsel ohne Rückkehr sein wird. Ohne Rückkeher zu ShareIT meine ich.

Warum?

ShareIT ist meiner Meinung nach etwas in die Jahre gekommen. Viele Funktionen sind nicht mehr Up to Date. Andere Funktionen wiederum sind vorhanden, aber warum auch immer nicht aktiviert. Wenn man diese aber nicht kennt, wie soll man diese aktivieren lassen?

Nun war ich vor wenigen Wochen noch in Köln auf der Hausmesse von ShareIt und war eigentlich auch begeistert. Tolles Team, tolle Vorschau auf die Zukunft. Aber alles in allem kann das alles nicht mit meinem neuen Zahlungsanbieter und Abwickler für das Partnerprogramm mithalten. Moderne Verkaufsfördernde Features und tolle Statistiken das brauchen wir alle. Nicht nur ich!

Aktuell (Stand Januar 2014) gibt es für mich keinen besseren Anbieter. Voila …. Digistore24.com

digistore24.com

digistore24com

Und weil es keinen besseren gibt wechsel ich zu Digistore24.com.

Mit 7 Jahren Erfahrung im Bereich Digitale Infoprodukte, Affiliatemarketing, Onlinemarketing und Zahlungsanbieter, bin ich in der Lage, das bewerten zu können. Ich habe viele kommen und wieder gehen sehen. Ich habe selber viele Systeme eingerichtet und genutzt. Manche aktiv manche (Halb)aktiv, da für Kunden oder ähnlich eingerichtet.

Digistore24.com habe ich vor meiner Entscheidung über 1 Jahr beobachtet und über 3 Monate aktiv getestet. Parallel zu ShareIt Bestellseiten habe ich weitere Domains mit einem Digistore24 Zahlungsbutton online gestellt. Zu Sven Platte, einem der Betreiber von Digistore24.com, habe ich persönlich Kontakt und konnte so viele Anregungen geben. Anregungen, die nun dort auf der Agenda stehen. Hier merkt und spürt man bei jedem Telefonat und jedem Chat, das das Team etwas für die Kunden und Produktbetreiber (Vendoren heißen diese bei Digistore24) tun möchte. Denn eins ist doch klar: Am Ende profitieren beide außergewöhnlich davon.

Also hier meine Gründe zum Wechsel einzeln erläutert:

1. Konversion

Wohl das, was alle Onlinemarketer und Affiliatemarketer am meisten im Auge haben. Denn die Konversion ist am Ende ausschlaggeben für unseren Verdienst. Desto besser die Konversion, desto mehr verdienen wir. Ein grundlegendes Problem ist hier oft das Design der Bestellseiten und die möglichen Zahlungsarten. Bei allen meinen Tests hat Digistore24.com hier am Besten abgeschnitten und die höchsten Konversions erreicht. Gerade auch und vor allem im Bereich Abos. Point to Digistore24.com

2. Zahlungsarten

Beim Angebot der Zahlarten liegt eigentlich ShareIt vorne. Keiner bietet mehr verschiedene Wege. Allerdings sind viele Varianten für den Deutschen Markt überhaupt nicht notwendig bzw. brauchbar. Wer International unterwegs ist, kann da vllt. was anderes sagen. Für mich persönlich stellt sich das anders dar. Digistore24 bietet alle Zahlvarianten die man benötigt und wickelt stabiler ab. Zahlungen für Abos sind wesentlich stabiler, auf Dauer gesehen, als bei ShareIT. Das erleichtert den Support, Mahnungen und führt zu mehr Einnahmen. Point to Digistore24.com

3. Plattform (Login)

Bei Digistore24 nennt man Produktanbieter „Vendor“ und Partner „Affiliates“. Für beide Varianten benötige ich nur einen einzigen Login. Heißt ein Konto ist ausreichend. Man hat nur 1x Zugangsdaten zu verwalten. Bei ShareIt ist das sehr viel komplizierter. Hier benötigt man gleich mehrere Zugänge. Wer etwas kaufen möchte über ShareIt, benötigt ein Käuferkonto, wer als Affiliate arbeiten möchte, benötigt ein separates Affiliatekonto und am Ende, wer Produkte verkaufen möchte, benötigt noch ein Herstellerkonto (so nennt ShareIT die Produktanbieter). 3 Logins gegen 1 Login. Point to Digistore24.com

4. Plattform (Oberfläche)

Die ganze Welt spricht von Web 2.0 oder gar 3.0. Heißt auch Designs ändern sich. Technische Möglichkeiten ändern sich. Man wird modern. Bei ShareIt habe ich leider immer noch das Gefühl das dort Web 0.1 verwendet wird. Keine Neuerung am Design. Ah falsch! Eigentlich gibt es doch ein neues Web 2.0 Design. Aber leider nur bei der neuen Plattform „Mycommerce“. Würde ich diese allerdings nutzen wollen, müsste ich mich komplett neu anmelden. Es gibt KEINE Schnittstelle um meine bestehende Daten von Plattform 1 in Plattform 2 zu exportieren bzw. importieren. Hier frage ich mich ehrlich, warum nicht? Ein Programmierer sollte das locker hinbekommen. So wäre ein Wechsel innerhalb von ShareIt genauso aufwendig wie von ShareIt nach Digistore24. Alle Affiliates, alle Kunden, alle Produkte müssten neu angelegt werden. Ganz klar. Point to Digistore24.com

5. Plattform (Statistiken)

Neben der Konversion sicher einer der wichtigsten Punkte. Wieviel wurde geklickt? Wie oft das Bestellformular aufgerufen? Welcher Affiliate hat wie viele Klicks? Wie viel Umsatz am Tag, in der Woche, im Monat, welcher Affiliate hat welche Umsätze und wie viele Klicks? Alles Werte, die uns helfen unsere Produkte und vor allem Werbekampagnen zu verbessern und zu optimieren. Zugegeben ShareIt hat eine Menge Statistiken. Leider aber viele so versteckt, das noch nicht mal ein Profi diese am Ende findet. Andere wiederrum, die überhaupt keinen Sinn machen. Affiliates z.B. haben bei ShareIt gar keine Möglichkeit Ihre Klicks und Aufrufe der Bestellformulare zu kontrollieren.

Digistore24 gibt sich gerade auch in diesem Bereich sehr viel Mühe, das ganze erstklassig aufzubereiten. Hier spürt und merkt man, das dort Profis am Werk sind, die selbst Produkte im Internet vermarkten oder vermarktet haben. Die wissen was wir als Affiliate oder Vendor brauchen. Klipp und klar. Point to Digistore24.com

6. Partner-Empfehlungsprogramm (2. Ebene Provision)

Schon lange suche ich nach einer Möglichkeit, für meine aktiven Partner einen Bonus zur Verfügung zu stellen um neue Affiliates zu gewinnen. Eigentlich ein Tools aus dem MLM, da man hier in verschiedenen Ebenen arbeitet. Allerdings anders als bei MLM gibt es hier nur eine einzige Ebene. Heißt in Zukunft können meine Partner (Affiliates) mit einem speziellen Link neue Partner (Affiliates) werben und werden dafür belohnt. Für jeden Partner der aktiv gewonnen wird, wird der werbende Partner mit 10% an dessen Umsätzen beteiligt. Beispiel: Partner A ist bei mir aktiv und wirbt über seinen speziellen Partner-Empfehlungslink einen neuen Partner, nennen wir ihn Partner A1. Wenn Partner A1 nun aktiv wird, und meine Produkte erfolgreich vermittelt, dann wird Partner A an den Umsätzen von Partner A1 beteiligt. Generiert Partner A1 z.B. 200 Euro Provision, erhält Partner A zusätzlich 20 Euro. Das absolut Passiv. Nur 1x werben und Lifetime Passiv verdienen. Point to Digistore24.com

7. Marketing – Upsells

Eine der Funktionen die ich bei ShareIt am meisten vermisst habe. Dort gab es zwar die „Bestell-Abschlussextras“, die aber nur Insider kannten. Auch ich kannte diese Funktion lange nicht, bis Thomas Klußmann das mal nebenbei in einem Telefonat fallen ließ. Das meine ich halt mit Funktion vorhanden, aber wie soll man wissen, das sie da ist, wenn es keine Info dazugibt. Zudem ist diese Funktion bei ShareIT nur eine Zwischenfunktion, die man noch mit einem Tool oder Script z.B. die EMA-Kaskade erweitern muss. Alles in allem kein richtiges Upsell. Ja, bei Digistore24 gibt es das als richtiges Tool! Schon verdienen ich als Vendor und der Partner als Affiliate mehr Geld. Upsells werden super gerne von Kunden angenommen und steigern Umsätze teils dramatisch. Point to Digistore24.com

8. Marketing – Marktplatz

Hier war Clickbank eigentlich unschlagbar. Tolle Übersicht der Produkte für Vendoren wie auch Affiliates. Aber das konnte den Rest bei CB nicht wettmachen. Das es auch einen Marktplatz bei ShareIT gibt wissen die wenigsten. Allerdings ist das ein richtiger Schwachpunkt bei ShareIT. Da das Konzept nicht durchdacht ist, finden sich auch die wenigsten Affiliates dort zurecht. Ansonsten verwirrt der Marktplatz von ShareIt mehr als er hilft Produkte zu finden. Auch hier legt Digistore24 wieder richtig einen drauf. Sehr übersichtlich gestaltet findet sich hier jeder Affiliate sofort zurecht und kann so Produkte zum bewerben suchen und finden. Einfach, schnell, übersichtlich und leicht verständlich. Point to Digistore24.com

Digistore24 Marktplatz

digistore24-marktplatz

9. Last Cookie

Ja, ja, ja! Diese Thematik wird schon solange diskutiert wie es Affiliate-Marketing gibt. Und wie die meisten (zumindest meine Kunden und Stammleser) wissen, halte ich von dieser Diskussion überhaupt nichts. „Last Cookie“ hat genauso Nachteile und Vorteile wie „First Cookie“. Hier werden sich in Jahren noch die Geister scheiden, die Marketer streiten und andere rumheulen. Meine Devise ist: Mach was und heul nicht wegen dem Thema, in der Zeit wo andere heulen verdiene ich Geld. Hier gibt es von mir ein Unentschieden. Digistore24 gleichauf mit Shareit.

10. Affiliate Linkgenerator

Ein ewiges Thema für meinen Support. Viele haben das durch die komplizierte Handhabung von ShareIt nicht verstanden. Hier sind wir wieder bei Design und Funktionen Web 2.0. ShareIT hat es leider nicht verstanden, das endlich mal richtig anzupassen. Natürlich mit meinen Erklärungsvideos hat es jeder geschafft seinen Link zu generieren. Aber wie viele kamen gar nicht bis zu den Videos und haben aufgegeben? Hier habe ich absolut keine Zahlen als Statisitk und kann das nur vermuten. Die Anmeldraten bei Digistore24 und die aktiven Partner dort sind aber im Schnitt, in den letzten 3 Monaten, wesentlich höher als bei ShareIT. Am Ende bedeutet das für mich das Affiliates dort einfacher klarkommen und schneller aktiv werden. Das System ist wesentlich einfacher zu bedienen, als jede andere mir aktuell bekannte Plattform. Digistore24 hat es auch hier verstanden, in einem 1Click Verfahren alles hinzubekommen. Ganz klar: Point to Digistore24.com

Fazit: 9.5 Punkte zu 0.5 Punkte für Digistore24.com. Das ist mehr als aussagekräftig. Am Ende zählt doch, das wir alle mehr Geld im Internet verdienen. Vendor, Partner, Affiliate wie es auch heißen mag. Unser aller Ziel ist unsere Werbekampagnen Bestmöglich auszunutzen. Wir investieren Zeit, Geld und Arbeit in unsere Webseiten, Emailkampagnen, Google Adwords Kampagnen und und und. Das wollen wir mit bestmöglichem Erfolg tun. Wenn uns da eine Plattform helfen kann unsere Ergebnisse zu verbessern, wäre es fahrlässig diese nicht zu nutzen, nur um an alten Zipfeln festzuhalten. Exakt aus diesem Grund wechsle ich meinen Zahlungsanbieter und die Abwicklung für mein Partnerprogramm.

Hier könnt ihr euch nun sofort zum meinem neuen Partnerprogramm anmelden. Ihr werdet erstaunt sein wie einfach und schnell das geht 🙂

Hinweis: Die alten Links und Werbemittel von ShareIT werden noch ca. 14 Tage lang gültig sein. Ab dem 01.02.2014 wird dann alles über Digistore24.com abgewickelt werden. Ihr müsst also nicht in Panik verfallen, sondern habt ein paar Tage Zeit eure Werbemittel auszutauschen und die Links zu ändern. Bei Fragen helfen wir euch gerne im Support unter support@ralfschmitz-inc.com weiter.

Case Study – Es gibt keine profitablen Nischen mehr!

Es gibt keine profitablen Nischen mehr

Nicht selten bekommt man gerade von Anfängern im Affiliate-Marketing mit, dass diese sich darüber beschweren, einfach keine profitablen Nischen finden zu können und ihre Projekte Stück für Stück daran scheitern. Sehr oft wird sogar behauptet, dass es in unserer heutigen Zeit, mit all dem Überangebot und vielen bereits besetzten Keywords, überhaupt nicht mehr möglich sei Erfolg versprechende Nischen zu finden und somit Top Platzierungen bei Google zu bekommen.

In dieser Case-Study möchte ich all denen, die solchen Humbug in Foren und Blogs verbreiten, ein für alle Mal genau das Gegenteil beweisen! Nie wieder soll jemand sagen, dass Nischenfindung in unserer Zeit nicht mehr zu bewältigen geschweige denn möglich ist!

Genau für diesen Zweck möchte ich in diesem Artikel die verschiedenen Aspekte der Nischenfindung näher beleuchten. Ich möchte dabei vor allem erklären, wieso es heute und auch noch in Zukunft möglich sein wird Nischen zu finden. Des Weiteren ist es mir wichtig darzustellen, weshalb es gerade Anfängern so schwer fällt, Nischen für ihre ersten Projekte zu finden und Profit bringend zu monetarisieren.

Nischendefinition

Der Erste Punkt, mit dem ich starten möchte, ist die eigentliche Bedeutung des Wortes Nische.

Eine Nische ist laut Definition ein Teilbereich eines Gesamtmarktes, indem eine Angebotsnachfrage herrscht,
diese jedoch noch nicht durch die Konkurrenz befriedigt worden ist.

Dadurch, dass in diesen Teilmärkten die Nachfrage noch nicht befriedigt wurde und somit keine oder nur wenig Konkurrenz herrscht, ist es leichter und schneller möglich ein Angebot zu platzieren und dadurch der Nachfrage der Kunden nachzukommen. Somit kann das Erkennen und Besetzen einer richtigen Nische ausschlaggebend für den Erfolg unseres Projekts sein.

Ist es wirklich wichtig eine Nische zu finden?

Natürlich kann man versuchen direkt in einen Gesamtmarkt einzusteigen – ganz nach dem Motto: “Den Sprung ins kalte Wasser wagen”. Um jedoch dieses riskante Unterfangen, erfolgreich umzusetzen, ohne dabei gnadenlos zu scheitern, ist eine gehörige Portion Erfahrung im Markt in den man einsteigen möchte, viele Kontakte und ein sehr gutes finanzielles Polster nötig, da man bei solchen Unternehmungen meist komplett in Vorleistung gehen muss.

Beim Suchen von Nischen und der anschließenden Besetzung, fallen viele dieser Punkte weg, dadurch gestaltet sich der Weg keinesfalls so steinig und die Wahrscheinlichkeit, dass unser Projekt in kurzer Zeit erfolgreich umgesetzt werden kann, ist deshalb um einiges höher.

Ist es noch möglich Nischen zu finden

Nachdem wir gerade herausgestellt haben, wie wichtig es ist sein Augenmerk auf die Nischenfindung zu legen, kommen wir nun zum eigentlichen Kern dieser Case-Study, die Frage, ob noch freie, profitable Nischen in unserer Zeit gefunden werden können.

Allen Zweiflern zum Trotz möchte ich diese Fragen direkt mit einem klaren “JA” beantworten. Nischenfindung im Jahr 2014 ist genauso möglich, wie auch alle Jahre zuvor und wird auch noch in ferner Zukunft ohne Weiteres möglich sein!

Um diese Aussage nicht einfach so im Raum stehen zu lassen, möchte ich diese natürlich ausgiebig erläutern und anhand konkreter Bespiele wiedergeben.

Ausweitung und Weiterentwicklung von Märkten

Entwicklung und Ausweitung von Märkten

Anfangen möchte ich mit der Tatsache, dass viele Märkte in denen sehr hohe Konkurrenz herrscht, sich mit der Zeit weiterentwickeln und ausweiten, wodurch neue Teilmärkte entstehen, die potenzielle Nischen darstellen könnten.

Als Beispiel möchte ich hier einmal den Smartphone Markt anführen. Kurz nach der Einführung und den ersten Erfolgen des Smartphones, begannen sich alle Hersteller daran zu machen ihre Modelle auf den Markt zu bringen. Dieser Trend blieb natürlich auch von vielen Affiliates nicht unbemerkt und schon nach kurzer Zeit, war der gesamte Markt hart umkämpft.

Doch genau in diesem Moment begann sich der Smartphonemarkt zu erweitern und überall wurde plötzlich passendes Zubehör angeboten – Hüllen, Taschen, Anhänger,
Cases etc. – was die Möglichkeit bot neue Nischen zu erschließen und diese zu besetzen. So ging das natürlich auch weiter als die ersten Tabletts auf den Markt kamen und wird auch in Zukunft mit anderen innovativen Produkterscheinungen nicht anders ablaufen. Wichtig dabei ist es, das Potenzial solcher Situationen zu erkennen und für sich auszunutzen.

Entstehung vollkommen neuer Märkte

Neben der Erweiterung bestehender Märkte kommt es regelmäßig vor, dass sich vollkommen neue Märkte, quasi aus dem “Nichts”, entwickeln. So in etwa war das auch zu der Zeit, als das Thema erneuerbare Energien in das Bewusstsein der Menschen eingedrungen ist. Photovoltaik- und Solaranlagen für den Privatbesitzer, Wasserkraftwerke für zu Hause oder heizen mit Erdwärme. Neue Märkte, die Platz für neue Ideen und Produkte lieferten.

Alleine das Thema Solar wurde seitdem in zahlreichen Produkten aufgegriffen und schuf somit wieder Dutzende neuer Nischen. Die Produktpalette erstrecke sich von solarbetriebenen Schreibtischlampen über Solar-Handyladestationen, bis hin zu Solar- Poolheizungen und anderen kuriosen Produkterweiterungen.

Wer sich nicht vorstellen kann, wie es denn möglich sein soll, zu einem der vorangegangenen Themen, eine Nischenseite aufzubauen, kann sich einmal als Beispiel die Seite von Peer Wandinger zum Thema Solar-Pool-Heizungen anschauen.

Technische Entwicklung

Technische Entwicklung

Ähnlich wie durch regelmäßige Bewusstseinswandlungen einer Gesellschaft, kommt es auch durch die sehr schnell voranschreitende technische Entwicklung, von Jahr zu Jahr, zur Entstehung neuer Nischen und Märkte. Alleine die Entstehung und stetige Weiterentwicklung der Nanotechnik und Bionik hat unzählige Innovationen hervorgerufen, die es ermöglichen noch nie da gewesene Produkte zu erschaffen und im Markt zu etablieren. Auch in Zukunft kann auf jeden Fall damit gerechnet werden, dass gerade aus diesen Bereichen vermehrt neue Nischen entstehen werden.

Wen es interessiert, der kann sich auf der Seite des Patentamts über die jährlich steigende Anzahl neuer Patentanmeldungen informieren und mit eigenen Augen sehen, wieviele technische Neuerungen es gibt, die alle Potenzial für zukünftige Nischen bilden.

Trends

Jedes Jahr entstehen Massen an neuen Trends, die sich auf die bestehenden Märkte auswirken, dadurch kreativen Input für Produktneuerungen bieten und somit für die Erschaffung neuer Nischen sorgen. Jedoch sollte man stets beachten, dass die wenigsten Trends langlebig sind und ein hohes Nischenpotenzial besitzen.

Genauso kann es passieren das Trends zwar langlebig sind, jedoch über das Jahr hinweg stark an Nachfrage verlieren – in diese Kategorie zählen alle Jahreszeiten bezogenen Trends wie bestimmte Sportarten. Somit bieten Trends viele Möglichkeiten, sind jedoch Grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen.

Kompatibilität

Ein Bereich, indem es immer Möglichkeiten geben wird geeignete Nischen zu finden, ist die Verknüpfung neuer Produkte mit alten und umgekehrt. Immer wenn neue verbesserte Produkte auf den Markt kommen, muss dafür gesorgt werden, dass diese mit anderen, älteren Geräten weiterhin verknüpft werden können – ganz egal ob es sich um Software, Hardware oder andere Produkte handelt. Hierzu werden ständig neue Geräte entwickelt die eine Schnittstelle zwischen neuem und altem Produkt ermöglichen. In Verbindung mit dem von mir genannten Punkt, der stetigen technischen Entwicklung, liefert uns dieser Bereich genauso zahlreiche Möglichkeiten immer wieder aufs Neue Nischen zu finden.

„So lange die Menschheit sich weiterentwickelt, so lange werden wir auch ständig neue Nischen finden können!“ - gregor muszkiet

Kann jeder Nischen finden?

An dieser Stelle könnte man noch weitere Punkte nennen, doch ich denke, allein diese 5 von mir aufgezählten Punkte, beweisen die Tatsache, dass es immer Möglichkeiten geben wird vollkommen neue noch nicht erschlossene Nischen zu finden.

Doch weshalb fällt es vielen Leuten trotz unbegrenzter Möglichkeiten immer noch so schwer Nischen zu finden? Vielleicht braucht man ja ein gewisses Talent dazu und manche Leute sind deshalb einfach nicht dafür geeignet? Oder vielleicht haben diejenigen die Nischen finden einfach nur Glück?

Beide Fragen möchte ich an dieser Stelle verneinen. Weder Talent, noch Glück ist in dieser Hinsicht entscheiden. Was wirklich zählt, ist Durchhaltevermögen und Geduld!

Ich will Geld verdienen!

Gerade Geduld und Durchhaltevermögen sind Dinge, die bei Anfänger zu wenig vorhanden sind. Die Meisten, die im Affiliat-Marketing einsteigen, möchten schnell viel Geld und Erfolg, am besten über Nacht. Deshalb geben sie sich gerade am Anfang, oft mit den erst besten Nischen die sie finden zufrieden, ohne sich gerade für diesen wichtigen Punkt genügend Zeit zu nehmen.

ich will geld verdienen

Nischenfindung kostet Zeit

Trotz der vielen Chancen auf eine Nische zu treffen, ist die Nischenfindung ein aufwendiger und vor allem zeitintensiver Prozess. Dieser kann wie von vielen Anfängern fälschlicherweise angenommen, nicht mal eben schnell beim Frühstück erledigt werden.

So wie jedes Haus ein stabiles Fundament braucht, so braucht auch jedes Internetprojekt eine standfestes Fundament – und genau das stellt die passende Nische dar. Gerade am Anfang, sollte deshalb das wichtigste Ziel sein, eine gute Nische zu finden und nicht am unverzichtbaren Fundament zu sparen.

Kreativität ist gefragt

Ein weiter Fehler, der gerne begangen wird, ist die exakte Befolgung von Ratschlägen aus Produkten, ohne dabei auch nur ein wenig eigene Kreativität und Ideen mit einfließen zu lassen. Es wird z.B. nur auf ganz bestimmte ausgegebene Werte von Programmen geachtet, anstatt sich einmal eine Auszeit zu gönnen und fernab von Werten und Kennzahlen einmal in Ruhe zu überlegen, ob es Sinn macht diese Nischenidee anzugehen.

Durch Vernachlässigen dieser Punkte kann es oft dazu kommen, dass zwar alle Werte und Kennzahlen einer Nische perfekt sind, jedoch der Traffic, den wir zu diesem Thema abbekommen überhaupt keine Kaufabsicht besitzt. Wenn einem das natürlich erst nach Erstellen des kompletten Projekts auffällt, ist das natürlich ein wenig … blöd. Diesen Stress hätte man sich nämlich durch ein wenig überlegen ersparen können.

Man muss Fehler machen!

Ganz egal in welcher Branche man sich bewegt, um auf irgendeinem Gebiet erfolgreich oder gar Experte zu sein, muss man Erfahrungen sammeln. Leider ist es nun mal so, dass wir die meisten Erfahrungen dadurch sammeln, dass wir Fehler begehen. Genau das Gleiche gilt auch für die Nischenfindung. Nicht jedes Projekt das man angeht wird erfolgreich und nicht jede Nische, die auf den ersten Blick perfekt gewirkt hat, ist leicht zu belegen.

Auch erfahrene Profis setzten Projekte in den Sand. Als Beispiel möchte ich meine Projekte nennen. Von neun Projekten gingen 3-4 voll in die Hose… Aber das gehört dazu. Durch alle Projekte aus denen nichts geworden ist habe ich sehr viel mitnehmen können. Das Wissen daraus konnte ich jedoch eins zu eins in neue Projekte einfließen lassen und diese dadurch um einiges verbessern.

Wer sich jetzt noch beschwert…

… für den möchte ich hier noch einen Punkt ansprechen bezüglich der Schwierigkeit Nischen zu finden. Hier in Deutschland ist es zur Gewohnheit geworden sich über alles Mögliche aufzuregen und sich zu beschweren. Hierzu gehört, wie wir heute gesehen haben, auch das Thema Nischenfindung – es gibt kaum Nischen und wenn, dann ist die Konkurrenz viel zu hoch!

Amerikanische Flagge

Doch hier einmal etwas zum Thema Konkurrenz. Verglichen mit anderen Ländern, wie zum Beispiel den USA, ist Affiliate-Marketing wie wir es hierzulande betreiben fast schon ein Kindergarten. Als es bei uns in den letzten Jahren um Affiliate-Marketing laut geworden ist, war der Konkurrenzkampf in den USA schon voll im Gange. Der Markt für Affiilate-Marketing ist dort extrem hart umkämpft, die Vorgehensweisen sind offensiver und es herrscht grundsätzlich eine höhere Konkurrenz. Müssten sich einige der hier etablierten Affiliates dort beweisen, könnte dieser Schuss schnell nach hinten losgehen.

Aus diesem Grund sollten wir nicht immer so vorschnell handeln und die Dinge wie sie in Deutschland sind verteufeln, verglichen mit anderen Ländern, stehen uns hier immer noch alle Türen offen!

Beispielsweise werden sehr viele der Nischen, die in Amerika schon längst besetzt sind in Deutschland gnadenlos vernachlässigt, obwohl die Nachfrage definitiv vorhanden ist. Wenn man das jetzt weiß, kann man das auch gut für sich nutzen 😉
Eine beliebte Methode, die einem die Nischensuche etwas erleichtern kann, ist die Analyse amerikanischer Affiliate-Netzwerke. Schon nach kurzer Zeit kann man dabei entdecken, dass viele der erfolgreichen Nischen, welche dort schon längst profitabel umgesetzt wurden, bei uns genauso vorhanden sind und trotz hoher Kundennachfragen noch keine Konkurrenz diese befriedigt hat.
Hier gilt es Dinge endlich mal am Schopf zu packen, nicht so viel Drumherum zu reden und am Besten direkt etwas von den Amerikanern zu lernen.

Fazit:

Ganz klar aller Anfang ist schwer, doch mit genügend Geduld, Disziplin, Willen und Hingabe ist es für jeden möglich, eine geeignete Nische für sich zu finden.

 

 

 

 

Case Study Affiliate Marketing vs. Multi Level Marketing. Was ist besser zum Geld verdienen?

Affiliate Marketing vs. Multi Level Marketing

Jeder, der den Entschluss fasst Geld im Internet zu verdienen, wird irgendwann vor der Frage stehen welchen Weg er gehen soll. Die Möglichkeiten im Internet Fuß zu fassen sind sehr vielfältig und als blutiger Anfänger kann einem so einiges schmackhaft gemacht werden.

Meistens jedoch verfällt man von der anfänglichen großen Euphorie in die Phase der Skepsis und hinterfragt die Argumente der Geld-verdienen-Gurus genauer. Ist man an diesen Punkt gelangt und wendet sich an Mr. Google, wird die Verwirrung jedoch meist noch größer. Denn egal um welches Thema es sich handelt, man stößt meist entweder auf die absoluten Befürworter oder die absoluten Gegner. Doch wem glaubt man als einsames Licht vor dem Laptop?!

Wenn man nicht gerade wie ich an der Quelle der Experten sitzt und jeden mal eben antippen kann, um eine Antwort auf seine Fragen zu erhalten, gestaltet sich diese Aufgabe als sehr aufwendig und anstrengend.

Gerade in Bezug auf das Internet wird in den Medien oft von den schwarzen Schafen berichtet und jeder, der es ernsthaft erwägt online Geld zu verdienen, will natürlich nicht an solche geraten.

In den meisten Fällen stellt sich jedoch zunächst die Frage, welche Richtung man gehen wird und wird auf Begriffe wie MLM (Multi Level Marketing) und Affiliate Marketing stoßen. Liest man sich die reinen Begriffserklärungen durch, werden beide Varianten als Empfehlungsmarketing beschrieben, doch wo liegt nun der Unterschied?!

Aus diesem Grunde möchte ich heute folgende Punkte beantworten:

1. Was ist Affiliate Marketing?

2. Was ist Multi Level Marketing?

3. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

4. Was sind die Vor- und Nachteile des Affiliate Marketings/ und Multi Level Marketings?

5. Wieviel Geld verdiene ich damit?

6. Persönliche Erfahrung

7. Fazit

Zunächst einmal möchte ich ganz nüchtern auf die Begriffserklärungen eingehen…

1. Was ist Affiliate Marketing?

Die reine Übersetzung von Affiliate bedeutet Geschäftspartner und beim Affiliate Marketing handelt es sich um ein Marketingmodell von dem immer zwei Geschäftspartner voneinander profitieren. Bei diesen beiden Parteien handelt es sich zum einen um den Anbieter eines Produkts oder einer Diestleistung. Diesen bezeichnet man im Fachjargon als Merchant. Zum anderen handelt es sich um eine Person, die das Produkt für den Merchant vermarkten möchte. Diesen bezeichnet man als Publisher oder Affiliate. Das Verhältnis beider Parteien ist eine Partnerschaft, die sie mittels eines Partnerprogrammes über Affiliate-Netzwerke eingehen.

Betreibt der Publisher nun also Werbung für das Produkt oder die Dienstleistung des Merchants und trägt somit zu einem Verkauf bei, erhält er eine vorher prozentual festgelegte Provision.

affiliate marketing cycle illustration design

Es entsteht eine klassische Win-Win-Situation, denn der Publisher erhöht seinen Absatz (oder Umsatz?) und der Affiliate erhält als Belohnung für seine Marketingaktivitäten eine gewisse Geldsumme. Da der Affiliate natürlich höchstmögliche Provisionen erzielen möchte, ist ihm also daran gelegen, so viele Verkäufe wie möglich zu vermitteln und das freut den Produktanbieter natürlich umso mehr 😉

2. Was ist Multi Level Marketing?

Unter Multi Level Marketing versteht man eine netzwerkartige Vertriebsform bei der Kunden angehalten werden als eigenständige Vertriebspartner zu argieren, sprich: Die Kunden werben neue Kunden und die neuen Kunden werben wiederum neuere Kunden usw…

Doch hierbei ist ganz klar zu sagen, dass nicht alle Kunden zwangsläufig zu Vertriebspartnern werden müssen!

An der Spitze des Systems steht immer ein Sponsor, der für die Einweisung und Betreuung der von sich geworbenen Vertriebspartner, zuständig ist. Die Einnahmen des Sponsors ergeben sich zum einen aus den Umsätzen der eigenen Produktverkäufe und zum anderen erhält er einen prozentualen Anteil aus den Verkäufen seiner Vertriebspartner, die man als Downline bezeichnet. Der Provisionsanteil pro Umsatzanteil nimmt jedoch in den meisten Fällen nach oben hin der Struktur ab.

3d small people - pyramid chart

Es ergeben sich also Ebenen in der Downline des Sponsors. Inwieweit der Sponsor von den Verkäufen in der Downline profitiert und bis zu welcher Ebene, wird in dem sogenannten Marketingplan geregelt.

Es ist bei diesem Modell also von Vorteil, dass man möglichst viele Distributeure in seiner Downline aufbaut, um möglichst hohe Provisionen zu erzielen.

Wichtig zu sagen ist, dass MLM ganz klar von den illegalen Schneeballsystemen, die nur von den Investitionen neuer Mitglieder leben, abzugrenzen ist! Diese Verwechslung passiert häufig, da die Übergänge oft fließend sind. Dieser Behauptung möchte ich mich allerdings ganz klar abgrenzen!

3. Welche Voraussetzungen müssen beim Affiliate Marketing erfüllt werden?

Beim Affiliate Marketing empfiehlt es sich Nischenwebseiten/-blogs aufzubauen, die den Interessenten einen Mehrwert bieten und sie mit Informationen versorgen, als auch mögliche Produktempfehlungen auszusprechen. Wird diese Marketingaktivität dann noch mittels Email Marketing vertieft, sind die Umsatzchancen um ein Vielfaches höher. Für das Affiliate Marketing ist kein Startkapital notwendig, möchte man jedoch die Erfolgschancen vergrößern, sollte man auch kostenpflichtige Werbemaßnahmen ergreifen, z.B. durch Google Adwords, Facebook Ads etc.

Theoretisch ist es heutzutage jedoch nicht einmal mehr notwendig eine eigene Webseite zu betreiben, denn Werbeplätze für Werbebanner werden mittlerweile von sehr vielen Webseitenbetreibern vermietet beziehungsweise verkauft.

Welche Voraussetzungen müssen beim Multi Level Marketing erfüllt werden?

Die Voraussetzungen für das MLM Business sind in den Unternehmensrichtlinien der einzelnen Firmen geregelt. Darum ist es an diesem Punkt nicht möglich diese zu pauschalisieren.

Bei einigen Network-Firmen ist es jedoch üblich, dass jeder Distributeur am Anfang ein Starterset kaufen muss, das die gängigsten Produkte, sowie Informationen über die Network-Firma sowie Hilfsmittel zum Aufbau des Business enthält.

Grundsätzlich ist beim reinen Empfehlungsmarketing ebenfalls kein Startkapital notwendig.

4. Was sind die Vor- und Nachteile des Affiliate Marketings?

Vorteile

  • Ein großer Vorteil des Affiliate Marketings ist die besonders einfache Vorgehensweise. Man kann sich mit einem Klick bei jedem x-beliebigen Anbieter um Partnerschaften bewerben und  nach erfolgter Genehmigung seitens des Merchants hat man sofortigen Zugriff auf die Werbemittel. Es gibt keine seitenlangen Verträge und man kann sofort mit dem Marketing starten.
  • Im Gegensatz zum Multi Level Marketing muss man sich nicht um weitere Vertriebspartner bemühen und kann daher die gesamte Energie für die Marketingmaßnahmen aufwenden.
  • Besonders hilfreich ist, dass alle Aktionen im Bereich des Affiliate Marketings gemessen werden können und somit eine stetige Verbesserung der Conversions (=Abschlüsse) möglich ist.
  • Den Publishern entstehen im Vorfeld keinerlei Kosten, da sie sich keine Shopsoftware zulegen müssen, beziehungsweise das Produkt, ohne es vorher käuflich erworben zu haben, bewerben können.
  • Die Werbemittel können ganz einfach mit einem HTML Code eingebunden werden und man benötigt kein technisches Know-How.
  • Affiliate Marketing kann in jeder erdenklichen Nische angewendet werden.

Nachteile

  • Wenn man nur auf ein gut laufendes Partnerprogramm setzt, besteht die Gefahr, dass dieses irgendwann aus dem Programm genommen wird und somit könnten die Einnahmen von einen auf den anderen Tag wegfallen.

Tipp: Um diese Situation zu umgehen, von Anfang an auf mehrere Partnerprogramme setzen und diese testen, denn nicht zwangsläufig die Programme, die die höchste Provision  anbieten, haben auch die beste Conversion.

  • First Cookie oder Last Cookie? Bei dieser Diskussion streiten sich die Geister, denn sowohl beide Varianten bergen Vor- und Nachteile.
  • Für den Affiliate ist kein 100 Prozentiges Tracking möglich und kann daher nicht genau nachvollziehen, wie viele Verkäufe durch ihn generiert wurden.

 

Was sind die Vor- und Nachteile des Multi Level Marketings

Vorteile

  • Je größer die Downline ist, die man sich aufbaut, umso höher sind die Einnahmen, denn man profitiert von den Verkäufen der Vertriebspartner in der eigenen Downline.
  • Hat man eine gut funktionierende Downline aufgebaut, kann man passiv Geld verdienen ohne weiteres Zutun.
  • Aufgrund der Struktur eines MLM-Systems haben die Produkte oftmals einen höheren Bekanntheitsgrad durch Printmedien, TV-Werbung etc.

Nachteile

  • Die Provisionen werden teilweise erst ab einer gewissen Umsatzgrenze ausgezahlt. Beim Affiliate Marketing hingegen wird jeder Verkauf sofort mit einer Provision entlohnt.
  • Werden die Bedingungen (z.B. Cookie-Laufzeit) im Marketingplan geändert, hat man keinen Einfluss darauf, was im schlimmsten Falle zu einem kompletten Einbruch der Einnahmen führen kann.
  • Bei vielen MLM-Systemen muss zunächst ein Starterpaket erworben werden. Es besteht also das Risiko, dass man auf der Ware sitzen bleibt, ohne auch nur einen Cent verdient zu haben.
  • Sobald eine gewisse Mitgliederanzahl in einem MLM-System erreicht wurde und eine Marktsättigung für das Produkt eingetreten ist, besteht die Gefahr, dass das System in sich zusammen fällt.
  • Man muss die Vertriebspartner in der Downline sponsorn um größtmögliche Erfolge zu erzielen, das heißt man sollte sie regelmäßig schulen und motivieren. Dies ist nur bis zu einer gewissen Anzahl an Vertriebspartnern händelbar.
  • Viele der MLM-Firmen sind nicht auf das Online Marketing ausgerichtet, sondern eher auf den Offline-Verkauf und somit verfügen sie nicht über die Tools zur Online-Vermarktung.

5. Wieviel kann man mit Affiliate Marketing/ Multi Level Marketing verdienen?

Sowohl im Bereich des Affiliate Marketings, als auch im Bereich des Multi Level Marketings sind die Grenzen nach oben hin offen. Und in beiden Bereichen gilt: Je mehr man sich in die Sache “reinhängt”, umso höher ist auch die Provision.

Aber Achtung! Was man in diesem Zusammenhang erwähnen muss:

Es gibt in beiden Branchen schwarze Schafe, die behaupten, dass man ohne Arbeitsaufwand im Schlaf Geld verdienen kann. Vor diesen Angeboten sollte man sich definitiv in Acht nehmen, denn seriöse Affiliate Marketer und Multi Level Marketer klären im Vorfeld über das voraussichtliche Arbeitsvolumen auf.

6. Persönliche Erfahrung

Als Online Marketing Newcomer habe ich mich natürlich mit beiden Themen näher beschäftigt… Auch wenn Ralf Schmitz ganz klar die Seite des Affiliate Marketings vertritt, wollte ich mich trotzdem an dem Multi Level Marketing System versuchen.

Bei meiner Suche nach möglichen MLM Produkten bin ich auf Empfehlung eines Bekannten auf eine Anti-Falten Créme gestoßen, die mich sehr neugierig gemacht hat. Das gute an dem System ist, dass man das Produkt auch ohne es vorher erworben zu haben, weiterempfehlen kann.

Da ich aber nicht der Typ Mensch bin, der nur auf die Provision scharf ist und anderen sinnloses Zeugs empfiehlt, habe ich die Créme bestellt. Und ja das Produkt hat mich WIRKLICH überzeugt und hat auch den gewünschten Effekt erzielt. Super! Das Produkt kann ich also bedenkenlos weiterempfehlen!

Ich habe mich an die Arbeit gemacht und fleißig die Werbetrommel für das MLM-Produkt gerührt: Habe Newsletterkampagnen gebucht und den Leuten in meinem Bekanntenkreis davon erzählt. Und schwuppdiwupp hatte ich meine erste Vertriebspartnerin in meiner Downline, die ebenfalls kräftig für das Produkt geworben hat.

Ich habe tagtäglich meine Statistik geprüft und hatte am Ende des Monats einen Umsatz auf den mir auf erster Ebene 12% Provision, auf zweiter Ebene 6% Provision, auf dritter Ebene 4% Provision usw. geboten wurden. Aber huch?? Warum sehe ich denn die Provisionen nicht auf meinem Konto?

Dann erst habe ich mir den Marketingplan des Unternehmens einmal genauer angeschaut. Und dort stand es schwarz auf weiß: Man qualifiziert sich erst für Provisionsauszahlung ab einem Umsatz von 6.500 Euro. Da machte sich bei mir schon einmal Enttäuschung breit, ABER: Ich wollte nicht aufgeben und weitermachen! Mein Sponsor hat mir tagtäglich von seinen Erfolgen berichtet und genau das wollte ich auch schaffen!

Meine Vertriebspartnerin in der Downline und ich veranstalteten “Anti-Falten Abende” und das Produkt kam auch wirklich gut an bei der Kundschaft, aber es fand leider nicht genügend Abnehmer, denn das kleine Döschen Créme hat einen stolzen Preis.

Also versuchte ich mich weiter in der Online Welt! Da ich zu diesem Zeitpunkt schon recht erfolgreich im Affiliate Marketing unterwegs war, war ich sehr zuversichtlich, dass es im Bereich des MLM’s genauso funktioniert. Ich habe demnach weiter kräftig Werbung in den sozialen Netzwerken geschaltet und fleißig Newsletter versendet. Ich wollte diese dumme 6.500 Euro Grenze unbedingt knacken!

Eines Morgens schaute ich in mein Email-Postfach und habe eine Nachricht von dem Unternehmen erhalten: “…. möchten wir Sie informieren, dass die Cookie Laufzeit auf 2 Stunden reduziert wurde.”

Was zum Teufel? Zwei Stunden Cookie-Dauer?! Ab dem Zeitpunkt habe ich beschlossen mich nicht weiter mit diesem System zu befassen, denn wenn mein Cookie nur zwei Stunden sitzt, profitieren alle anderen von meinen Werbemaßnahmen und sacken (m)eine Provision ein, für die ich unter Umständen in Marketingmaßnahmen mit meiner Kohle investiert habe.

Beim Affiliate Marketing hingegen, erhalte ich für alle durch mich vermittelten Verkäufe sofort ab dem ersten Verkauf meine Provision und dabei muss ich mich wirklich nur um das reine Marketing kümmern, ohne mir mühsam eine Downline aufbauen zu müssen.

Ich will nicht abstreiten, dass das Affililate Marketing auch seine Zeit bedarf, aber alle Zeit und Mühe, die ich dort rein investiere, macht sich am Ende sofort auf meinem und nur auf MEINEM Konto bezahlt.

Ralf beim Affiliate Marketing am Strand von Punta Cana

Ralf beim Affiliate Marketing am Strand von Punta Cana

7. Persönliches Fazit

Sowohl im Affiliate Marketing als auch beim Multi Level Marketing kann man im Online Business durchstarten und je nach Geschick unendlich viel verdienen.

Beim Affiliate Marketing jedoch geht es vorrangig um den Verkauf des Produktes. Beim MLM empfiehlt es sich jedoch neben dem Verkauf der Produkte zusätzlich eine Downline mit qualifizierten Vertriebspartnern aufzubauen. Diese Aufgabe erfordert allerdings eine gewisse Beharrlichkeit und bedeutet zusätzlichen Arbeitsaufwand, da die Downline regelmäßig betreut werden muss.

Des Weiteren sehe ich im Affiliate Marketing den Vorteil, dass man nicht an eine bestimmte Produktpalette wie im MLM-Bereich gebunden ist, sonder für jedes x-beliebige und für unbegrenzt viele Produkte Marketing betreiben kann und somit ein stabiles Einkommen aus mehreren Quellen beziehen kann und definitiv auch sollte, damit man bei Löschung eines Partnerprogrammes nicht vor dem finanziellen Ruin steht.

Beim MLM hingegen können einem die Einnahmen, bei einer Änderung im Marketingplan oder bei der Verschiebung der Hierarchien in der Downline, von einem auf den anderen Tag wegbrechen.

Ein weiterer Aspekt der mich für das Affiliate Marketing sprechen lässt ist, dass es für jeden technisch kinderleicht umsetzbar ist und die Vorgehensweise immer gleich bleibt und man nicht an komplizierte Marketingpläne und Richtlinien gebunden ist.

Unter Berücksichtigung aller Vor- und Nachteile bin ich persönlich zu dem Entschluss gekommen, mich primär nur noch mit dem Affiliate Marketing zu beschäftigen und habe in Kürze der Zeit, in der ich mich mit dem Thema beschäftige, schon sehr gute Erfolge erzielen können.

Nach wie vor rate ich allen, von den Schnell-reich-werden-Gurus Abstand zu nehmen, denn sowohl das Affiliate Marketing, als auch das Multi Level Marketing erfordert Arbeit und eine gewisse Vorlaufzeit. Beide Systeme erfordern Geduld und Ausdauer und wenn man beide Eigenschaften mit sich bringt, kann man sich in relativer kurzer Zeit ein passives Einkommen aufbauen.

Was genau sind Affiliate-Netzwerke?

Schnell und einfach die besten Affiilate-Partnerprogramme finden!

Als Affiliate ist man ständig auf der Suche nach neuen und vor allem profitablen Partnerprogrammen, deren Produkte und Dienstleistungen man empfehlen und bewerben kann. Um einem die Suche nach relevanten Partnerprogrammen zu erleichtern, haben sich mit der Zeit sogenannte Affiliate-Netzwerke entwickelt.

Affiliate-Netzwerke sind das Bindeglied zwischen Produktanbietern (Advertiser) und Affiliates (Publisher). Advertiser melden sich mit ihrem Partnerprogramm in einem Netzwerk an und können anschließend von Publishern beworben werden.

Musste man Partnerprogramme früher noch mühsam über Google zusammensuchen, so findet man heutzutage fast alle Partnerprogramme säuberlich nach Kategorie, Sprache und Thema in Affiliate-Netzwerken sortiert. Mittlerweile gibt es unzählige verschiedene Netzwerke, wovon manche nur spezielle Themengebiete bedienen. Um bei diesem Überangebot nicht den Überblick zu verlieren, möchte ich in diesem Artikel die meist benutzen Affiliate-Netzwerke für dich auflisten.


 

1.) Clickbank

Wenn es ein digitales Produkt sein soll

Clickbank ist mit über 10.000 Partnerprogrammen das Weltweit größte Affiliate-Netzwek. Vorwiegend auf digitale Produkte spezialisiert bietet Clickbank Affiliates mittlerweile auch deutschsprachige Partnerprogramme zum Bewerben an.

Neben der großen Anzahl an Produkten, die man bewerben kann, sticht Clickbank mit einer extrem guten erweiterten Suchfunktionen heraus. Ganz egal, ob es sich um das Sortieren und Anzeigen von Partnerprogrammen nach Abrechnungsart oder Conversionrate handelt, an dieser Stelle lässt Clickbank keine Suchwünsche offen.

2.) Zanox

Die Nummer 1 in Deutschland

Das größte deutschsprachige Affiliate-Netzwerk mit über 4200 Advertisern ist Zanox. Das 600 Mann starke Unternehmen mit Sitz in Berlin, gilt als eines der benutzerfreundlichsten Plattformen und ist über eine sehr übersichtliche Navigation extrem angenehm zu bedienen. Neben der angenehmen Bedienung stellt Zanox für den Affiliate zahlreiche Analysemöglichkeiten zur Verfügung.

3.) Affilinet

Partnerprogramme mit hoher Qualität

Neben Zanox gehört Affilinet mit mittlerweile über 2500 Partnerprogrammen zu den größten und meistbenutzten Affiliate-Netzwerken im deutschsprachigen Raum. Bei den angebotenen Partnerprogrammen setzt Affilinet auf hohe Qualität und gewährleistet dies durch eine relativ hohe Setupgebühr, die automatisch Partnerprogramme mit geringem Umsatzpotenzial davon abhält sich in diesem Netzwerk anzumelden.

4.) Tradedubler

Nur Umsatzstarke Partnerprogramme

Gleichauf mit Affilinet sollte Tradedubler genannt werden. Dieses Affiliate-Netzwerk verfügt wie Affilinet über ca. 2500 Partnerprogramme und besitzt ähnlich strenge Aufnahmerichtlinien, was das Angebot zwar schmälert, dafür aber auf vorwiegend umsatzstarke Anbieter reduziert. Besonders beliebt ist Tradedubler in Skandinavien und Großbritannien.

Affiliate-Netzwerk

5.) Belboon

Partnerprogramme für deine Nische

Wer als Affiliate mehrmals im Monat ausgezahlt werden möchte und das bei einer Auszahlungsgrenze von nur 25€, der ist bei Belboon gut aufgehoben. Trotz einer relativ geringen Anzahl an Partnerprogrammen findet man hier viele kleine Nischen-Programme, die auch mal etwas ausgefallener sein können. Alles in allem ist es aber ein sehr empfehlenswertes und benutzerfreundliches Netzwerk.

belboon Partnerprogramm

6.) Superclix

Sofortige Partnerprogramm-Freischaltung

Eines der einfachsten, dafür aber effektivsten Netzwerke ist Superclix. Ohne aufwendige Verifizierung wird man für die jeweiligen Partnerprogramme freigeschaltet und kann sofort Werbemittel generieren und loslegen. Gerade als kleiner Affiliate weiß man zusätzlich noch die niedrige Auszahlungsgrenze von gerade mal 10€ zu schätzen – vor allem am Anfang wird man dadurch stark motiviert. 

7.) Tradetracker

Anmeldebonus von 10€

Das 2006 gegründete Affiliate-Netzwerk Tradetracker, bietet neben der Auswahl aus über 3700 Partnerprogrammen, ähnlich wie Belboon, die Möglichkeit von bis zu vier Auszahlungen monatlich.

Dazu lockt der 10€ Anmeldebonus für neue Affiliates und viele innovative Linktechniken. Zurzeit erfreut sich Tradetracker dadurch starker Beliebtheit und ist dabei viele seiner Konkurrenten zu überholen.TradeTracker

8.) Webgains

Gute Programme zum Thema Mode und Gesundheit

Seit Ende 2006 ist das Unternehmen Webgains auch im deutschen Markt. Als eher kleines Netzwerk bietet es jedoch gerade für Affiliates die im Bereich Mode und Gesundheit tätig sind sehr gute und vor allem profitable Nischen-Partnerprogramme. Ein weiterer Punkt der Webgains als klare Alternative zu den Marktführern Zanox und Affilinet stellt, ist der Support der Affiliates. Jeder Affiliate bekommt seinen eigenen Ansprechpartner bereitgestellt, auf den er jederzeit zurückgreifen kann.

Webgains

9.) AdCocktail

Niedrige Auszahlungsgrenze von 10€

Neben der einfache Einbindung von zahlreichen Werbemitteln überzeugt AdCocktail vor allem durch viele Partnerprogramme mit Auto-Accept und  ausführliche Statistiken, die dem Affiliaten eine schnellen und vor allem verständlichen Überblick über die gemachten Einnahmen ermöglichen.

AdCocktail

10.) Adcell

Netzwerk zum Thema Games, Couponing und Erotik

Das nächste Affiliate-Netzwerk, das ich kurz vorstellen möchte ist Adcell. Trotz einer relativ geringen Anzahl von lediglich 700 Partnerprogrammen ist Adcell in den Bereichen Games, Couponing und Erotik führend. Gerade für Affiliates die im Erotik-Bereich agieren, ist es oft schwer überhaupt Partnerprogramme zu finden, mit der Anmeldung auf Adcell gehören solche Probleme der Vergangenheit an.

AdCell

11.) Daysicon

Der Speziallist für Haus,Garen, Gaming und Mode

Wer hohe Provisionen verdienen möchte und sich themenmäßig auf die Bereiche Gaming, Haus und Garten oder Mode spezialisiert hat der sollte auf jeden Fall einen Blick auf Daysicon werfen.

Daisycon

12.) Digistore24

Full-Service Zahlungsanbieter mit eigener Affiliate Plattform

Seit April 2012 am Start und nach so kurzer Zeit schon etabliert. Der Neueinsteiger Digistore24 hat sich, ähnlich wie Clickbank, auf digitale Produkte und Seminare spezialisiert und ist eigentlich ein sogenannter Full-Service Zahlungsanbieter mit eigener Affiliate-Plattform.

Digistore

13.) Share*it – MyCommerce

Bewerbe digitale Produkte – Software und Spiele

Ein weiterer Full-Service Anbieter ist Share*it. Wegen der vielen Funktionen findet ma sehr viele Anbieter digitale Produkte wie Software und Spiele auf Share*it.

Share-it

14.) Commission Junktion

Leichte und benutzerfreundliche Bedienung

Ein weiteres sehr übersichtliches und leicht zu bedienendes Netzwerk ist Commission Junktion. Wer viele Internetseiten im englischsprachigen Raum betreibt, der findet gerade bei Commission Junktion viele internationale Partnerprogramme, vor allem aus den USA.

Commision Junktion

15.) Affiliwelt

Speziallist für Nischenanbieter

Nach der Übername von Active Response und dem Neustart in 2012 kann sich Affiliwelt wieder zunehmender Beliebtheit erfreuen. Nachdem die komplette Plattform überarbeitet wurde, kann man dort nun auch eine große Auswahl an Nischen Anbietern finden.

Affiliwelt

 

 

 

Affiliate-Marketing was ist das überhaupt?

Affiliate Marketing Definition

Definition von Affiliate Marketing

Bei Affiliate-Systemen handelt es sich um Vertriebslösungen, welche ausschließlich internetbasiert sind. Hierbei erhalten die Vertriebspartner eines kommerziellen Anbieters eine erfolgsorientierte Provision als Vergütung. Die Definition von affiliate-marketing ist somit recht verständlich: ein Anbieter von Produkten stellt bei diesem System Werbemittel für seine Partner zur Verfügung. Diese bindet der „Affiliate“ auf seinen eigenen Webseiten ein und bewirbt auf diese Art und Weise die Angebote seines Kooperationspartners. Diese Werbemittel können jedoch durchaus auch anderweitig eingesetzt werden, beispielsweise über E-Mail-Marketing oder Keyword-Advertising.

Die Funktionsweise von Affiliate Marketing

Jeder kennt die übliche Vermittlungsprovision, und auf diesem Prinzip basieren Affiliate-Systeme. Einfach ausgedrückt als Definition von Affiliate Marketing: im Gegensatz zur herkömmlichen Provision erfolgt die Vermittlung hierbei im Internet mittels eines Links. Diese Links werden als Affiliate-Link bezeichnet und enthalten, um dem Händler eine eindeutige Partnerkennung zu ermöglichen, einen speziellen, für den jeweiligen Partner generierten Code. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dieses, dass der Händler durch den Affiliate-Link sofort erkennen kann, von welchem seiner Partner ein Kunde auf seine Seite gelangt ist. Provisionen werden gezahlt für einfache Clicks auf das jeweilige Werbemittel sowie für die erfolgreiche Anbahnung eines Kontaktes eines Anbieters von Dienstleistungen oder Produkten zu einem Interessenten und somit potenziellen Käufer (diese Form des Affiliate-Marketing wird auch als „Lead“ bezeichnet). Zudem wird, je nach dem, in welcher Form die Kooperation besteht, auch ein vermittelter Verkauf beziehungsweise „Sale“ provisioniert. Die Form der Werbung über Affiliate-Programme ermöglicht eine Vielzahl von Varianten und Kombinationsmöglichkeiten, was für beide Seiten zusätzlich ein hohes Maß an Flexibilität bietet. Affiliate fungiert somit, im Gegensatz zu einem Merchant, d.h. Händler, lediglich als eine Schnittstelle zwischen potenziellen Käufern und Händlern.

Demnach vermarkten Unternehmen ihre Dienstleistungen und Produkte mittels Affiliate Marketing, als Segment des Online-Kooperationsmanagements, mittels Verlinkung auf die Webseiten ihrer Partner. Provisionen erhält der Partner für einen nachweislichen Verkaufserfolg oder für generierte Umsätze. Besteht hierin zwar für den Produktanbieter ein Vorteil, so stellt dieses wiederum für den Anbieter von Werbeplätzen einen Nachteil dar insofern, als dass, je nach ausgewähltem Konditionsmodell, das dem Produktanbieter obliegende Geschäftsrisiko hiermit zu einem erheblichen Teil übergeht auf den Anbieter des Werbeplatzes. Der Werbeplatzanbieter wird jedoch bereits im Vorfeld nach gründlichen Überlegungen eine Entscheidung für einen Affiliate-Partner treffen, welcher ein wirklich faires sowie seriöses Abrechnungsmodell bietet.

Affiliate bietet auch die Möglichkeit der Offline-Umsetzung, wobei Gutscheine in gedruckter Form zum Einsatz kommen. Diese Gutscheine enthalten einen Code zur Identifizierung des Publishers. Die Vergütung hierbei erfolgt als Pay per Sale oder Pay per Lead.

Betreiber von Affiliate-Systemen

Zuständig für Betrieb sowie Bereitstellung des Portals ist der Betreiber des Affiliate-Systems. Diesem obliegt die Pflicht der Gewährleistung eines fehlerfreien Betriebes sowie die professionelle Vermarktung des jeweiligen Portals. Man unterscheidet zwischen zwei unterschiedlichen Arten der Portalbetreiber: Affiliate-Netzwerke, welche als unabhängige Plattform als Schnittstelle dienen zwischen Vertriebspartnern und Händlern. Diesen obliegen vor allem, die Technik bereitzustellen, die Administration sowie eine korrekte finanzielle Abwicklung. Andererseits existieren nicht selten Plattformen, bei welchen die Betreiberfunktion vom Händler selbst übernommen wird, diese Form des Affiliate wird auch als „In-House-Programm“ bezeichnet. Allerdings spielt diese Form des Affiliate insbesondere den deutschen Markt betreffend derzeit noch eine sehr geringe Rolle.

Die Händler – Merchants, Advertiser

Der Händler stellt seine im Internet angebotenen Dienstleistungen und/oder Produkte zur Verfügung unter Verwendung des Affiliate-Systems, wodurch angeschlossene Vertriebspartner die Möglichkeit erhalten, über ihre eigenen Webseiten die Güter zu vermarkten. Hierbei stehen den Affiliates Werbemittel seitens des Händlers zur Verfügung, welche entweder auf deren Webseite oder per E-Mail zur Werbung gezielt eingesetzt werden können. Für erzielte Erfolge erhält der Vertriebspartner eine Provision. Diese richtet sich nach dem im Vorfeld jeweils festgelegten Partnerprogramm, und so können zum Beispiel Views, Clicks, Registrierung oder ein erfolgreicher Verkauf usw. vergütet werden.

Die Vertriebspartner – Affiliates, Publisher

Sie setzen das Affiliate-System für eine effiziente Kooperation mit Shop-Betreibern, welchen sie angeschlossen sind und profitieren somit aufgrund der Werbung für die Produkte ihres Partners auf ihrer eigenen Webseiten durch jeden Verkauf dieser Produkte oder Dienstleistungen.

Affiliate-Marketing und verschiedene Konditionsmodelle

Affiliate bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Varianten an, beispielsweise Pay per Click, Pay per Lead, Pay per Sale, Pay per Link und vielen weiteren. Diese unterschiedlichsten und vielfältigen Möglichkeiten bieten beiden Seiten, richtig eingesetzt, enorme Vorteile allein im Hinblick auf Flexibilität. Affiliate konnte sich in den letzten Jahren im Bereich des Onlinemarketing als eines der wichtigsten Werbewerkzeuge etablieren. Richtig eingesetzt und im Vorfeld gut durchplant, bietet Affiliate beiden Seiten, sowohl dem Händler als auch dem Kooperationspartner neben einer hohen Bandbreite an Varianten eine sehr effiziente und auf Dauer erfolgreiche Methode, zum einen zur Umsatzsteigerung, zum anderen zum Erreichen von Provisionen in nicht unerheblicher Höhe.