Mit Text-Spinning ins Verderben stürzen

Jeder weiß, dass in unserer heutigen Zeit Content alles ist! Wer zu seinem Thema beständig neuen Content, in Form von z.B. neuen Artikeln produziert, wird über kurz oder lang sehr gute und viele Positionierungen in Suchmaschinen, wie Google oder Bing erlangen und dementsprechend neue Besucher generieren, aus denen er dann Interessenten und anschließend Kunden machen kann.

Das Wichtige dabei und da schaut gerade die bekannteste aller Suchmaschinen nämlich Google sehr penibel darauf, ist dass der Content den man produziert „unique“, also einzigartig und nicht irgendwoher kopiert ist. Google will seinen Kunden, sprich allen Leuten die im Internet nach Antworten suchen, nur die besten Ergebnisse in Form von qualitativ hohem und einzigartigen Content liefern.

Ich möchte natürlich nicht bestreiten, dass das mit sehr viel Arbeit verbunden ist und dass man thematisch nach einer gewissen Zeit nicht hinterher kommt komplett neue Artikelthemen zu produzieren, doch es soll Mittel und Wege geben, die einem das enorm erleichtern und die einem dazu verhelfen, einmal erstellten Content immer und immer wieder verwenden zu können.

Die Rede ist hier von dem sogenannten „Text-Spinning“. Was das genau ist und ob es sich im Einzelfall wirklich lohnt, dass möchte ich in diesem Artikel ausführlich beleuchten. Viel Spaß dabei.

Was versteht man unter Text-Spinning?

Text-Spinning

Text-Spinning ist eine Technik, die es einem Erlaubt einmal produzierten Content mehrmals wieder zu verwerten. Mit Hilfe von sogenannter Spinning-Software, wird der Artikel, wie der Name schon sagt „gespinnt“. D.h. einzelne Wörter, Phrasen, Sätze oder ganze Passagen, werden mithilfe eines Programms ersetzt, vertauscht oder umgeschrieben, wodurch im besten Fall neuer Unique-Content entsteht, den man dann als „neuen“ Artikel wieder verwenden kann.

Dieser neue Content kann dann im Anschluss als neuer Artikel im eigenen Blog, als Gastartikel auf externen Seiten, in Presseportalen oder innerhalb von Artikelverzeichnissen weiterverwendet werden.

Praktisch oder?

Alles nur Schein?

Die Vorstellung, einmal erstellten Content mehrmals verwenden zu können, klingt schon fast etwas magisch. Doch was in der Theorie genial klingt, muss in der Praxis nicht unbedingt auch überzeugen. Was verbirgt sich in Wirklichkeit hinter diesem schönen Schein?

Um wirklich sagen zu können, ob „spinning“ gut oder schlecht ist, möchte ich zuvor einen Vergleich von früher zu heute aufstellen.

Wenn wir einige Jahr zurück in die Vergangenheit gehen und uns einmal anschauen in was für einer Zeit Artikelspinning eingeführt wurde, erkennen wir einen ganz klaren Unterschied zu heute.

In den Anfangszeiten von Google und Co. war Content eher zweitrangig, was damals zählte waren möglichst viele Backlinks von anderen Seiten. Vernetzung half den Seiten damals in der Platzierung zu steigen. Content hingegen musste damals noch nicht 100% unique sein, es hat gelangt, wenn die Seite einfach nur sinnvoll gefüllt gewesen ist. Genau in dieser Zeit entstand das Spinning.

Mit „relativ“ wenig Aufwand wurden in kurzer Zeit ganze Seiten gefüllt und Blogs mit Content getränkt. Mit der Zeit jedoch wurde Google viel sensibler, was Content betrifft. Das führte dazu, dass es heutzutage nicht mehr ausreicht einfach nur einzelne Passagen oder Überschriften von Texten zu verändern, sondern mittlerweile müssen Texte wirklich einzigartig sein.

Was heute zählt sind qualitativ hochwertige Informationen und ein Mehrwert für den Leser unserer Seite!

Text-Spinning – Schnee von gestern?

Doch was heißt das jetzt für das Thema „Text-Spinning“ ist es heute also gar nicht mehr zu gebrauchen, ist die Zeit von leicht und schnell produzierbarem Content abgelaufen?

Ich sage „jein“ 😉 Wer sich nämlich die Mühe macht und mit Hilfe der richtigen Software den Text penibel durchgeht und verändert, wird damit noch sehr gute Erfolge erzielen. Es muss an dieser Stelle jedoch auch konkret gesagt werden, dass man Texte, trotz Software, nicht einfach mal so „geschwind“ verändern kann, sondern dass das schon seine Zeit braucht – vor allem, wenn es am Schluss wirklich einzigartiger Content sein soll.

Ein Blick in die Praxis

Damit ihr euch ein eigenes Bild machen könnt wie das in der Praxis aussehen kann und ob Artikel Spinning nicht doch etwas für den ein oder anderen von euch sein kann, habe ich extra an dieser Stelle ein Beispiel-Video für euch hinterlegt.:

Wer nach diesem Video Lust bekommen hat auf Artikel-Spinning, dem kann ich folgende zwei Software-Pakete empfehlen. Zum einen den „Artikel Wizard„, mit diesem Programm wurde im Video gearbeitet und zum anderen „The Best Spinner„. Diese beiden Programme gehören zu den Marktführern der Spinning-Branche.

Falls ihr bereits selbst Erfahrungen mit dem Thema Spinning sammeln konntet, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr das mit uns in den Kommentaren teilen würdet 😉

Ralf Schmitz

Dieser Artikel wurde von Ralf Schmitz auch Bekannt als "Der Affiliate König" veröffentlicht. Als Affiliate hat Ralf Schmitz sich in extrem Kurzer Zeit ein gigantisches Online-Business aufgebaut. Sein Unternehmen Ralf Schmitz Internetmarketing Inc., gestartet in 2006 als Einzelkämpfer, ist heute mit 5 Mitarbeitern und mehr als 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz unterwegs. Seit 2009 lebt Ralf auf Mallorca, seit 2011 abwechselnd auf Mallorca und in Naples/Florida.

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4 Kommentare

  1. Alina   •  

    Hey Gregor,

    ich muss sagen ich stehe dem Thema Spinning sehr skeptisch gegenüber.
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es schneller geht, als einen neuen Beitrag zu schreiben. Schließlich muss man den gespinnten Text ja erstmal so aufarbeiten, dass man ihn seinen Lesern auch zumuten kann.

    Aber ich muss auch gestehen, dass ich noch nie ein Spinning Tool ausprobiert habe.
    Ich schreib einfach lieber weiter unique Content 😉

    Liebe Grüße,
    Alina

  2. Harald Klein   •  

    Von Textspinning ist grundsätzlich abzuraten. Google erkennt durch neue Textanalyse Software relativ schnell gespinnte Texte. Unique Contenet ist die einzige nachhaltige Erfolgsstrategie im Netz, der weitere Vorteil – das Urheberrecht liegt bei dir.
    Ich habe für zwei zusammenhängende Domains im Büromöbelhandel über 1000 Short- und Long Tail Keywords in einer Deutschen Großstadt auf Platz 1 bis 3 bei Google, ohne Offpage seo.
    Schreibt einfach semantisch das beste Dokument.
    Ich bin mit „Internet Marketing Coach“ auf Platz 2 in Deutschland nur mit onpage Verlinkung. Bleibt ehrlich, bleibt authentisch und lernt von denen, die es können. Ralf hat euch gezeigt, wie man absolut authentisch im Laufe der Zeit immer erfolgreicher wird. Lernt, arbeitet, bleibt am Ball, dann kommt auch der Erfolg.
    Harald Klein – WE Certified Professional Webmaster

  3. Winfried Wengenroth   •  

    Hallo,

    danke für diesen intelligenten sowie adäquaten Beitrag zum Text Spinning.

    @ Daniel Koepf
    ich bin ganz Ihrer Meinung. Dank kluger Maßnahmen sind multiple einzigartige Texte möglich.

    @ Harald Klein
    auch Ihnen gebe ich recht, allerdings nur teilweise. Ja Ihr Ranking habe ich überprüft, und es ist tatsächlich sehr gut. Tolle Arbeit – allerdings ranken Sie „nur“ unter diesem Suchbegriff und nicht unter hunderten Keywords. Zb unsere Referenz Domain http://adwords-agenturbo.de rankt in fast jeder Stadt Deutschlands im Longtail Keyword bereich AdWords Agentur Stadt auf Seite eins dank hochwertigem Text Spinning.

    @ Alina
    natürlich ist manueller Content der Beste!

  4. Lars   •  

    Danke für diesen informativen Beitrag.

    Ich stehe dem Thema auch eher skeptisch gegenüber. Wie du schreibst: It’s all about content. Qualitativ hochwertiger Content ist imho die einzig wahre Lösung für langfristige Trafficmaßnahmen.

    Ich kannte das Thema bzw. den Begriff als Solchen nocht nicht. Das Konzept war mir allerdings bekannt. Spannend fände ich zu wissen ob sich der Aufwand für die Auszeichnung des Originaltextes letztlich lohnt.

    Kann mich den Vorrednern an dieser Stelle auch nur anschließen: Auch wenn Text Spinning funktionieren mag würde ich das Risiko einer potentiellen Bestrafung durch Suchmaschinen nicht in Kauf nehmen.

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